being generous -reviewing-

##your names merlemetaalia („• ᴗ •„)JuliacarolaSiverajaludwigrosimarleneig0r🍓ich-hab-ein-problem-mit-farbe,-darum-hab-ich-jetzt-auch-erdbeeren-um-meine kommentare-herum-christine🍓(bisschen aufdringlich, sry)

⭒◦↝ Text and Textile ↜◦⭒

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WS 2025/26

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being generous - reviewing

Text and Textiles Session 5

[00:90]
>[3 min] Setting the scene: Thema 5. Sitzung (05.01.26/remote): Was machen wir hier eigentlich? Bezugnahmen, kritisches Feedback geben, Lob willkommen! <3 im ästhetischen Modus schreiben, Wann denke und schreibe ich ästhetisch? Etwas einkreisen, lesen und verstehen, spiegeln/feedbackn

Etherpad Landing

[00:87] >[3 min] 0. Follow the link to arrive at the Octomode pad: https://lepa.hackersanddesigners.nl/textandtextile5/pad/ 1. Where are we? [reading line 8-40 together] 2. Pick a nick name (or not) 3. Pick a color (or not) 4. The collective Etherpad experience can be turbulent. If you prefer a calmer space, you can create your personal pad here: https://etherpad.hackersanddesigners.nl/ or here: https://pad.riseup.net/ and add the link here if you want to be found: https://pad.riseup.net/p/Text_und_Textil-keep 5. Transition to spatial landing

Spatial Landing (remote)

[00:84] >[3 min] remote arbeiten, die Texte der anderen feedbackn radical shift from individual to collective sharing is caring be generous, be brave! critical feedback as chance for growth

you are the writers

Prompts

[00:81]
>[1 min] Namen eintragen
>[1 min] Schreibe deinen Namen in Zeile 77

[00:80]
>[20 min] Lesen
Du findest hier Texte von rosi, marlene, sive, ludwig, raja, alia, merle, emil, emma, igor, lena, carola, lunis, bomnarae und julia. bitte lese die texte, alle werden sich im nächsten schritt sicher über deine gedanken dazu freuen. Im (über)nächsten Schritt werden wir nämlich mithilfe dieser kommentare einen eigenen kurzen, aber knackigen text über unsere arbeiten daraus formulieren. 🤞

[00:60]
>[40 min] Gib Feedback, das deine Peers befähigt weiterzuschreiben, zu überarbeiten, blinde Flecken zu erkennen. sharing is caring! be generous, be brave! Schreib einfach deine Gedanken in die Texte hinein, die unterschiedlichen Farben werden uns helfen den eigentlichen Text und Kommentare hinterher zu unterscheiden. Nimm Bezug, gib kritisches Feedback, Lob ist willkommen! <3

[00:20]
>[20 min] Was ist es?
>[20 min] Lies dir die Kommentare zu deinem eigenen Text durch. Schreibe einen Text über deine Arbeit mithilfe dieser Vorarbeit, die du selbst geleistet hast und von deinen peers begutachtet wurde. Der Text soll nicht länger als 100 Wörter haben. Schreibe diesen Text nicht direkt in dieses pad, sondern in ein eigenes Textdokument und teile ihn dann im folgenden pad https://lepa.hackersanddesigners.nl/textandtextile6/pad/ , wir werden damit weiterarbeiten.

Rosi

#1 es schmeckt erst nach erstaunlich wenig (mehl in meinem mund???), dann kommen kleine Fitzel von Geschmack, aber irgendwie hab ich das ganze HubbaBubba-Ding erlebnisreicher in Erinnerung. (sehr schöner Satz, macht einen direkt wehmütig nach der eigenen Kindheit) Überall um mich herum sind Kaugeräusche. Es schmeckt auch sehr nach Kaugummi-Zigarette. Früher haben mein Bruder und ich immer versucht, wer die größeren Blasen machen kann. ich glaub, hier ist vllt nicht der richtige Ort um andere herauszufordern. Oder? frage macht neugirig+1+1Erinnerung wirkt lebendig, ansprechen der Leserinnen weckt gedankenKaugummiblasen-Wettbewerb wäre so cool! WOW Am Anfang ist beim Schreiben nur das repetitive Runterkauen von Buchstaben, von Wörtern, von Sätzen.(gute Metapher) Wie mein Kaugummi sagen sie erstmal nichts aus, sind trocken und bröselig (Mehl in meinem Mund). 🍓aha, der erste satz. nur werkzeug zum reinkommen, warm werden? oder steht da schon die ganze geschichte drin?🍓 Dann kommen kleine Gedankenblitze, Wortzusammenführungen, Sätze, bei denen ich denke “Oh mann, das klingt ja sogar ganz cool” 🍓wie inspirierend!🍓(BLAUBEERgeschmack, WASSERMELONE und ERDBEERE). Bin ich richtig drin, vermischen sich die Geschmäcker, werden eine Masse, meine Sätze können sich gegenseitig tragen. 🍓‘sätze, die sich gegenseitig tragen’ das klingt sehr schön nach etwas, was ich erreichen möchte: dichte 🍓Was passiert, wenn der Geschmack abebbt? Hab ich dann ALLES ALLES alles gesagt? schönes chaos Cool, dass du oft auf einer Frage endest. Man wird somit bei deinen Gedankenprozess mitgenommen. +1+1+1

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🍓würde so etwas wie diese ‘zeichnung’ die dichte deiner worte mittragen/auflockern, unterstützen?🍓 Am Anfang ist beim Schreiben nur das repetitive Runterkauen von Buchstaben, von Wörtern, von Sätzen(ließt sich wie mit kaugummi im mund). Wie mein Kaugummi sagen sie erstmal nichts aus ,sind trocken und bröselig (Mehl in meinem Mund). Dann kommen kleine Gedankenblitze, Wortzusammenführungen, Sätze, bei denen ich denke “Oh mann, das klingt ja sogar ganz cool” (BLAUBEERgeschmack, WASSERMELONE und ERDBEERE). Bin ich richtig drin, vermischen sich die Geschmäcker, werden eine Masse, meine Sätze können sich gegenseitig tragen. Was passiert, wenn der Geschmack abebbt? Hab ich dann ALLES ALLES alles gesagt? Sätze die sich gegenseitig tragen sind toll +1+1

——–.repetitive Runterkauen
(:_—-.:: . . :kleine Gedankenblitze, Wortzusammenführungen, Sätze
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(:
—-.:: .­ . :; ,. ,.,-.+- , -. -. - :#-, - - “Oh mann, das klingt ja sogar ganz cool”
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; ,. ,.,-.+-­ , -. -. - :#-, - -
; ,. ,.,-.+- , ­-. -. - :#-, - - Sätze können sich gegenseitig tragen
(.::
._.. .,,- ,_____)
ALLES ALLES alles gesagt
)
why shy #2 faszination vermitteln? was ich sehe, was ich weiß, was sich knüpft und webt, wo sich wissen kreuzt, wo disziplinen sich verflechten, wo werke einfach cool aussehen, wo der einfluss so groß und unvorstellbar und nicht begreifbar ist, wo wir verflochten mit uns mit anderen mit anderem mit umwelt mit mit mit mit mit - da bin ich fasziniert und möchte andere damit anstecken. Finde es schön, wie du hier drauf los sprudelst, man kann die Begeisterung durch dieses viele Suchen nach Worten für etwas, das sich schwer in Worte fasst, nachvollziehen – vor allem mit dem “mit mit mit mit mit” geht das? soll ich das? würde das überhaupt gelingen? ist das teil der sache oder soll ich da meine finger von lassen?nices up & down faszination und alles in frage stellend 🍓 ich weiß nicht wieso, aber es erinnert mich an ein essay von einer kollegin, das ich heute gelesen habe. auf seite 6 von 29 schreibt sie :‘When I perform aftercare, I create connection. I feel it as relational care. I care for something, or someone, or myself. Whatever or whoever aftercare is for, it has a direction. Maybe that direction is not clear cut, blurry even, but it is still directional in order to take shape. After as in ‘according to’. ’ bis sie dann in einem nachdenken über, was aftercare sein kann auch an dieser stelle vorbeikommt (in ihrem essay auf 20 von 29) ‘The german word ‘After’, for instance, does not mean ‘later in time’, but ‘anus’. Hence, also in a bilingual sense after not only describes a timely preposition, but a located one as well. After therefore is a moment in time and space, and a bodily place, too, to move into, within and out of. After receives and is penetrated, it abjects and is abjected. After, as in anus, is neither fully in- nor outside of the body, it is a liminal space of pleasure, avoidance, relief and pain.’ ich finde es faszinierend, wie sie verbindeungen schafft und es sich beim leen so anfühlt als wären alle ihre ansätze zusammen total dicht und sich gegenseitig stützend- deshalb hat es mich wahrscheinlich hier aneinander erinnert🍓 faszination vermitteln? was ich sehe, was ich weiß, was sich knüpft und webt , wo sich wissen kreuzt , wo disziplinen sich verflechten, wo werke einfach cool aussehen, wo der einfluss so groß und unvorstellbar und nicht begreifbar ist, wo wir verflochten mit uns mit anderen mit anderem mit umwelt mit mit mit mit mit - da bin ich fasziniert und möchte andere damit anstecken . geht das? soll ich das? würde das überhaupt gelingen? ist das teil der sache oder soll ich da meine finger von lassen? faszination _ knüpft und webt _ wissen kreuzt _ verflochten _ anstecken. Ich finde interessant, dass du auf Groß- und Kleinschreibung verzichtet hast. Damit geht die Hierarchie der Wörter untereinander flöten. Mir gefallen auch die Einschübe (z.B. “verflochten”, “anstecken”). Es ließt sich dadurch wie eine Anleitung. Meine Arbeit basiert stark auf meine persönlichen Empfindungen, Quelle für das, was ich tue, ist meistens Faszination und Begeisterung, und mein Immer-Weiter-Machen schon fast Notwendigkeit, um mir selbst gerecht zu werden. 🍓 um dir selbst gerecht zu werden? inwiefern? warum?🍓So mit meiner Arbeit eng verbunden zu sein, so möchte ich auch andere fest damit verbinden. Halbe Sachen möchte ich nicht machen, irgendwie ist das meiste, was ich tue, wie ein Leidenschaft. 🍓‘Leidenschaft’ - welche geschichte erzählt schon alleine das wort ‘leidenschaft’? eine brazilianische freundin hat dieses wort mal als ‘sehr deutsch’ bezeichnet und es mit ‘funktionskleidung’ in eine reihe gestellt🍓Ich gehe auf und ich gehe unter,sehr toller satz ich will davon erzählen, Geschichten erzählen, nicht Vorträge halten, Geschichten erzählen, Gefühle erzählen.
was ist unterschiedlich zwischen verbinden und vermitteln ?

#3 Hände, Tastatur, Nagellack, Staub auf meinem Bildschirm, Blaue Wasserflasche Ludwig, Gemurmel, Tastaturklappern, Lüftungsgeräusch des Beamers Hemdärmel an meiner Haut, Wolle meines Pullovers, Haare Rauch, Minzkaugummi Minzkaugummi Die Schale ist vom Saft der Kerne durchtränkt, an manchen Stellen ist sie aufnahmefähiger, an anderen weist sie die Flüssigkeit ab. Die Schale färbt sich von ihrer gelblich-cremeweißen Färbung in verschiedene Rosarot-Töne. Ich kann sie reißen, zusammendrücken, – 80 Kerne waren in Ludwigs Stück Granatapfel – ein klein wenig auseinanderziehen (sie gibt nach). Die Kerne sitzen in kleinen Mulden. Wenn man den Kern rausnimmt, bleiben kleine Spitzen über, die der Kern davor mit der Schale verbunden haben. Ludwig hat jetzt etwas Granatapfelsaft auf seinem Laptopbildschirm. Oh. Ich habe auch etwas auf meiner Tastatur. Wie ein Live-Mitschnitt des Gedankenflusses. Me likey Ich habe alle Schalenstücke vor mir ausgebreitet, die Kerne habe ich gegessen. Sie sehen seltsam aus auf der Hasenserviette, ich überlege sie nach Farben zu ordnen. Am hellsten sind die dünnen Schalenstücke, sie sind dünn und nehmen die Farbe kaum auf. Es folgen die etwas schwammigeren Mittelstücke, die teilweise gefärbt sind. Dann die Randstücke, die die Farbe voll aufgesaugt haben mit ihrer Schale, die die genau gleich Färbung wie der Granatapfelsaft hat. Manchmal ist sie auch bräunlich.Beschreibung der Farbe veranschaulicht Ich habe bei meiner Arbeit zur Erstellung von Mikrobenmodellen unter anderem mit Silikon gearbeitet. Eine Silikonform ist eine künstlerische Abbildungen von Penicilin, also einem Schimmelpilzen, den ich verschieden skaliert aus Skulpturmasse nachmodelliert habe. Nach dem Guss in Silikon war die Form dehnbar, flexibel, wabbelig und – weil sie ziemlich dünn ist – beweglich. Man kann sie auf die Hand legen und sie schmiegt sich den Verläufen von Haut und Fingern an. Sie hat kleine Tentakeln, die herumbaumeln. Ein Freund meinte einmal zu mir “Es ist ja toll, was du machst – aber warum musst du sowas wahnsinnig ekliges machen?”. Ich musste damals kichern. Bei der Präsentation meiner Arbeit motivierte ich die Zuhörer*innen dazu auf, alles in die Hand zu nehmen, zu fühlen, zu tasten. Das Silikonmodell des Penicilin ist von Hand zu Hand gewandert, wurde eingedrückt, gedehnt, getestet. Ihm wurde mit Nervosität, Faszination, mit Ekel und Begeisterung begegnet. mag die adjektive und verben zur beschreibung was man fühlen kann Ich konnte durch Wissenschaftskommunikation Emotionen hervorrufen. Weil angefasst werden durfte. Weil erlebt werden durfte. Weil die Grenze zwischen “Das solltest du nicht anfassen” und “Wie würde sich das anfühlen” aufgelöst hat. was sind deine eigenen emotionen dazu? eigene Geschichten erweitern durch Geschichten anderer “Ich glaube, die Person, die ich beschreibe, ist multiskalar.schickes wort :)sehr schick, multiskalar schick sogar 🍓ja extrem! schick, der ganze Satz! 🍓 Sie existiert im ganz kleinen und doch im ganz großen. Vielleicht sind ihre körperlichen Merkmale in untypischen Proportionen, ihre Haut ist dehnbar und texturiert.” I LOVE THIS SENTENCE Sie wirkt fluid, hat keine scharfen Kanten. Sie geht Bindungen mit den kleinen und großen Organismen in ihrer Umwelt ein, ist verbunden - vielleicht sogar ein bisschen verträumt und abwesend durch die Symbiose mit ihrer Umgebung. Ich würde sie nicht als norm-schön bezeichnen, jedoch als herausstechend schön, wenn man sie länger betrachtet, ihre Eigenheiten annimmt. Sie ist vielgestaltig, sie ist noch nicht ganz Welt-geworden. Ist sie möglicherweise manchmal etwas fies, wenn sie dich in ihren Bann zieht? Möglicherweise. Sie ist still, introvertiert, eigenständig, wächst über sich hinaus – unverletzlich und doch irgendwie hauchdünn. wenn die beschreibung ein bild wäre, welche farben würdest du benutzen ?
🍓ich finde diesen absatz über die multiskalare person sehr gut und finde, dass der so schon für sich stehen könnte🍓 #4 PLA-Filament, in Schichten gedruckt, weiß, dünne Ebenen übereinander. Wenn man mit dem Fingernagel darüberfährt, spürt man die feinen Rillen, die durch den 3D-Druck entstehen. Es sind organische Formen, kleine Wassertropfen, die sich wie zu einer Wolke zusammensetzten. Die Wolke ist von feinen Strängen durchzogen, an ihren Spitzen sitzen Pilzfruchtkörper. Die Probe passt gut in zwei Hände, sie hat eine flache Ebene, auf der sie sicher steht. Sie orientiert sich an der Formgestalt von Hefen und Pilzen, ist aber kein Abbild. Sie ist vielmehr so etwas wie eine Fiktion, die aus einer mikroskopischen Realität entstanden ist. Symptom 1: Sie orientiert sich an der Formgestalt von Hefen und Pilzen, ist aber kein perfektes Abbild. Sie ist vielmehr so etwas wie eine Fiktion, die aus einer mikroskopischen Realität entstanden ist.

Symptom 2: Sie ist organisch in ihrer Formgestalt, aber keinesweg so weich und fluid wie sie aussieht.

Symptom 3: Sie ist an einer Stelle gebrochen, ich habe sie mit einem Feuerzeug wieder zusammengeschmolzen. schöne beschreibung eines details, sehr melancholisch+1

Symptom 4: Sie ist reproduzierbar, eins zu eins, aus einem gcode gedruckt. (Druckzeit ca. 1:30h)prozess detallierter?

Symptom 5: Sie ist skalierbar, veränderbar, ihr liegt eine Datei, eine Reihe von Buchstaben und Zahlen zugrunde.

Symptom 6: Sie skaliert auch selbst eine andere Realität in eine größere Dimension. Kontext 1: Die Probe wird in die Hand genommen. Sie fühlt sich interessant an, hat verschiedene Form, die gerillte Textur, die Kanten und Verläufe, die man mit den Fingern nachfahren kann. Sie macht Wissenschaft fühl- und ertastbar. macht aus einem zeridimensionalen Bild eine dreidimensionale Form. Wissen wird ein Stück barrierearmer (hoffe ich). Wie fühlt sich das Material selbst an?

Kontext 2: Die Probe schafft eine neue Realität. Sie kombiniert Formen von verschiedenen Mikroorganismen und spielt mit der Frage, was Modelle eigentlich zeigen – nämlich nicht eine eins–zu–eins–Übersetzung der Realität, sondern eine Interpretation der Hinweise, die die Wissenschaft liefert.

Kontext 3: Die Probe wird 3D-Gedruckt. Was zuerst nur die Übersetzung von 2D-Bild in 3D-Objekt war, wird die Übersetzung von 3D-Objekt zu Gcode, wird die Übersetzung von Gcode in Druckbefehle, wird die Übersetzung von Druckbefehlen in geschmolzenes, gesteuertes Schichten von Filament, wird die Übersetzung in eine fertige PLA-Skulptur.

sehr räumliches schreiben, habe oft sehr schnell ein konkretes bild im kopf zu den texten hat ein wenig was von eienm audio scribt, finde ich sehr nice aber komme durch die symbiose aus inhalt und der lautmalerei oder lautsymbolik schnell durcheinander, aber passte teilweise auch insgesamt zu den texten: - an einigen stellen vermischen sich korrekte rechtschreibung mit konsequenter kleinschreibung; bewusste entscheidung/gestaltungsmerkmal? — mehr konsistenz oder beides kontextabhängig noch wilder mischen? - die texte lesen sich wie wirklich gesprochenes wort, was sie auf eine weise humoristisch wirken lassen, viele interjektionen, das mag ich sehr

marlene

#1 zuerst krümelig, dann zäh, verbindet sich langsam, zahnpastaerinnerung von heute morgen, kauen repetetiv, sehr bekanntes Gefühl, Kiefer spürbar, welche Zähne benutze ich?, hin und her im Mund, verliert langsam an Geschmack Thema am Anfang, das sich vor dir aufdröselt wie Stücke im Kaugummi, ungeordnet, nur langsam und durch eigenen effort wird es zu einem Ganzen, dann schreiben wie kauen,🍓das kauen, wie das schreiben- nur langsam, nur durch eigenen effort. wozu und was ist das ganze?🍓gewohnt, Bewegung die natürlich ist, Fluss der Wörter, wie sitzt der Stift auf dem Papier, was macht ein Thema mit mir?, einfach weiter schreiben, schreiben und schreiben bis der Geschmack aufhört, fade wird, keine Lust mehr was ist Ton, wenn man ihn nicht fühlen kann, klebrig, zäh und weich wie ein frisch gekauter Kaugummi für die Hände, unangenehm, bröselt immer mehr, das macht doch kein kaugummi, beginnt eins zu werden mit dem handschuh, meiner zweiten Haut (((())))))). . :‘…;;’:..)..*':;.(/:’..@".*::,@)/..*'''...((..*?)()’::.(/@)-0(@))-/(@)…)(((/?..)()(@/((..)()-?)))..(@))?.. Thema am Anfang, das sich vor dir aufdröselt wie Stücke im Kaugummi, ungeordnet, nurlangsam und durch eigenen effort wird es zu einem Ganzen, dann schreiben wie kauen, gewohnt, Bewegung, die natürlich ist, Fluss der Wörter, wie sitzt der Stift auf dem Papier, was macht ein Thema mit mir?, einfach weiter schreiben, schreiben und schreiben bis der Geschmack aufhört, fade wird, keine Lust mehr (((())))))). Thema am Anfang, . :’..das.sich;;vor dir’:..aufdröselt)..*':;.(wie Stücke im Kaugummi , ungeordnet, nurlangsam ~~/:’..@und durch".*::,@) eigenen effort~~ /..*'''...(( wird es zu einem Ganzen, ..*?)()’::.(/@)- dann schreiben wie kauen, gewohnt,@)-0(@))-/(@)…)(((/?..)()(@/((..)()-?)))**.. Bewegung, die natürlich ist,@)-0(@))-/(@)…)(((/?..)()(@/((..)()-.. Fluss )(((/?..)()(@/((..)()-?).der Wörter, @)-0(@)wie sitzt der Stift auf dem Papier, was macht ein Thema mit mir?, ()-?) einfach weiter schreiben, schreiben und schreiben @)-0(@))-/(@)…)(((/?..)()(@/((..*)()-?)))**..(@@)-0(.
bis der Geschmack aufhört,(..*)()-?)))..( fade wird, keine Lust mehr@))?… angenehmes Paper, fest, gerissen, löst sich das auf? vielleicht auch um klebrig zu werden, bestimmt synthetisch, zwischen den zähnen, hängt sich fest, bis es verschwindet
schöne dramatik, vllt weiter ausschmücken?
#2 Intuition über Hintergrund? spiel mit material, wann wird aus Spiel ein ding? könnte viele fragen an meine Arbeiten stellen, weiß aber gar nicht ob ich das will, 🍓wieso nicht?!🍓vor allem keine antworten, mag die lücke auch, “Mag die Lücke auch” ist ein sehr schöner Satz freiraum, durch freiraum entsteht die möglichkeit für Individualität, geht es darum? schon bald überfordert vom versuch, mit worten eine brücke zu schlagen, resultat einfach ausprobieren, was führt dazu? ab wann versteht man etwas komplett? 🍓was heißt komplett verstehen? geht das überhaupt? 🍓auch ohne worte? ich frag mich ob man ästhetik erklären kann, glaube nur im prozess kann ich worte finden In welcher Beziehung stehst du zu deinen Arbeiten? Intuition über Hintergrund? spiel mit material, wann wird aus Spiel ein ding? könnte viele fragen an meine Arbeiten stellen, weiß aber gar nicht ob ich das will, vor allem keine antworten, mag die lücke auch, freiraum, durch freiraum entsteht die möglichkeit für Individualität, geht es darum? schon bald überfordert vom versuch, mit worten eine brücke zu schlagen, resultat einfach ausprobieren, was führt dazu? ab wann versteht man etwas komplett? auch ohne worte? ich frag mich ob man ästhetik erklären kann, glaube nur im prozess kann ich worte finden 🍓was meinst du mit ästhetik?🍓 Intuition über Hintergrund? wann wird aus Spiel ein ding? vor allem keine antworten, mag die lücke auch, freiraum, möglichkeit für Individualität, schon bald überfordert mit worten eine brücke auch ohne worte?
nur im prozess kann ich worte finden finde ich einen ganz tollen Satz+1

Zu verkopft gerade, Worte verbunden mit Arbeiten werden zu neuen Arbeiten? Arbeit? steht vielleicht auch für die lücken in meinen Dingen, Überforderung immer ein Teil davon, manchmal mehr manchmal weniger, manchmal Worte, die sich nicht direkt erschließen lassen, beschreibe wieder Prozess aber habe ich worte gefunden?
viel, dass der prozess relevant ist, wenig über den iegentlichen prozess. vielleicht mehr dazu?🍓können sich vielleicht worte im prozess (auch des schreibens und formulierens) finden?🍓 Vielleicht Worte durch Wortneuschöpfungen selbst erfinden?+1 #3 Bildschirm, Laptophülle, Heizung, Hände, Wand Stimmen, Tastaturen, schniefen, Beamer Wärmflaschenwärme, stoff am Handgelenk, ringe Handcreme?, trockene Luft Zahnpastanachgeschmack Riecht erdig, komische form, unterschiedliche Abteile, getrennt durch dünne Häute, zerreißen leicht, meistens gibts gute und schlechte Abteile, mal gammelig mal nicht, die halb aufgeschnittenen werden nicht so gut sein, satisfying wie man die ganzen rausklippen kann, viel Saft schon, tropft, Achtung geht nicht mehr raus!, denke schon an klebrige finger, Achtung nicht an Tastatur!, Der Einschub ist toll! Flecken werden lilabraun nicht rot, stücke fallen schon, lecker, süßsauer, stück für stück essen, um die haut herum, rote Flüssigkeit, zerplatzen bisschen wenn man drauf beißt und dann der kern, der ist nicht so toll, knacken, kauen, knuspern, raue krater bleiben übrig auf dem Granatapfel, rote Überreste, manche gammeligen Teile auch, matschig aber trotzdem der feste Kern, finger jetzt dann doch auch klebrig, also rausklippen, essen und dann Serviette, abtupfen, Kernstücke zwischen den Zähnen und ein bisschen Belag mag, dass du mit dem Geruch beginnst Umflochtener Haarreif, Enden stehen ab, viele Enden, chaotisch, geplante Unordnung, alle riechen die Binsen, Gräser, Pflanzen, das Moor aus unserem Raum, auch Hunde, überall Binsen und ein bisschen Wasser hier und da, hoffentlich nicht modrig, die eingelegten Binsen sind bisschen schleimig, aber nicht zu sehr, denke schon an dreckige, belegte Finger nach dem flechten, mittlerweile gewohntes Gefühl, wann endlich Händewaschen, Belohnung nach der Arbeit, Arbeit abwaschen, zwei Binsen verzwirnen, zu mir, von mir weg, zu mir, von mir weg, nach unten legen, nach oben legen, finger greifen, gras biegt sich, aber nicht zu viel, Linien, neue Farben, grün bis braun bis beige bis schwarz bis ocker, muss der Dicke der stränge nachfühlen, Struktur halten, neu ansetzen, unter Spannung, aber nicht zu viel, umbiegen, legen, falten, um statische enden, stehen grade, kompromisslos, um die eine Seite, um die andere, manchmal mit eingefasst, rechts, links, rechts, links, kleine stränge formen muster aber zuerst nur chaos, nicht loslassen, nah gehalten, von weit weg betrachtet, was sieht gut aus und was nicht, alles überlegt aber am ende doch auch das was es will, unregelmäßig, natürlich, finger werden müde, kopf auch, eintönig, Geruch der Binsen verblasst, wird normal So eine schöne lange Aneinanderreihung von Worten, kann dem gut folgen 🍓die beschreibung berührt mich und macht mir lust die binsen zu tasten und das moor zu riechen. ich möchte mehr über das material wissen und die landschaft, die sich in dieser beschreibung vor mir auftut🍓 Die Person ist ein kleiner Mensch mit großen Händen, die immer in Bewegung sind. Um sie herum sind auch oft irgendwelche losen Stränge, Pflanzenreste und sie umgibt ein etwas seltsamer Moorgeruch. Sie ist wachsam und ein bisschen schreckhaft, aber nicht besonders schnell auf den Beinen. Sie ist fokussiert, vielleicht hyperfokussiert auf eine Tätigkeit, kommt schnell in einen Arbeitsfluss, der hält aber meistens nicht besonders lange an, bevor sie das Gefühl hat, etwas anderes machen zu müssen.
- großschreibung konsistenter einsetzen? - mit kommasetzung variieren?

sive

#1 Viel zu groß und eigentlich viel zu süß (geil) (geil)(geil)🍓(geil)🍓 Nach zwei oder drei Minuten verschwindet der Geschmack und das Kaugummi wird zäh. Der Zuckerschock lässt nach und wird von einem merkwürdig bitteren Geschmack ersetzt. Entweder lege ich nach oder spuck es aus. Ich lege nach. Klare Sätze, kurz auf den Punkt gebracht

Viel zu groß und eigentlich viel zu süß (geil) (geil!) Mag die Repetition Mein Kiefer arbeitet. Meine Spucke vermischt sich und meine Geschmacksnerven werden von dem quietsch-bunten synthetischen Erdbeer-Flavour überflutet. Nach zwei oder drei Minuten verschwindet der Geschmack und das Kaugummi wird zäh. Der Zuckerschock lässt nach und wird von einem merkwürdig bitteren Geschmack ersetzt. Entweder lege ich nach oder spuck es aus. Ich lege nach. Mag die Repetition schon wieder!

Viel zu groß und eigentlich viel zu süß (geil) diese wiederholung gibt struktur (geil (Ich mag klammern (geil))) ((geil geil geil ich schließ mich an)) 🍓 find ich auch! (geil)🍓 Mein Kiefer arbeitet. Meine Spucke vermischt sich und meine Geschmacksnerven werden von dem quietsch-bunten synthetischen Erdbeer-Flavour überflutet. Nach zwei oder drei Minuten verschwindet der Geschmack und das Kaugummi wird zäh. Ich habe mehr Kaugummi als Zunge im Mund und meine Zunge bekommt Platzangst. 🍓sehr schön! 🍓Der Zuckerschock lässt nach und wird von einem merkwürdig bitteren Geschmack ersetzt. Entweder lege ich nach oder spuck es aus. 🍓bittersweet… will ich mehr oder gebe ich auf?🍓 Bäh. +++ ? **** :( ++++! * :( ++++!!! * ** ?? :( !! _ +Viel zu groß+und eigentlich+viel zu süß ? (geil)da ist es (wieder), (i love it) Nach 2 oder 3 Minuten verschwindet der Geschmack.und das Kaugummi wird zäh. ** und das Kaugummi wird zäh.** Der Zuckerschock lässt nach und wird von einem merkwürdig bitteren Geschmack ersetzt —> Entweder lege ich nach oder spuck es aus. 🍓(geil)🍓 :() **+Ich lege nach Trocken. Zu groß für meinen Mund zu klein für meine Hand. Schmeckt bestimmt nicht nach Erdbeere. Hab ich trotzdem auch als Kind gegessen. Ton ist die günstigere Alternative zur Bubblegum-Experience. #sustainable #organic #hashtagqueen Kinder wissen das. Sie müssen es nicht erforschen. Mag die Referenz zu Kindern, früher waren wir alle schlauer 🍓ich liebe diese 2 sätze auch sehr!!🍓

#2
#3 Weiße Wand, Weiße Heizung, Bildschirme von hinten, Industriegebiet, Christine, Emma Industriegebiet ?, Rosi raschelt in ihrer Tasche, tippen auf der Tastatur, Beamer. Meine Tastatur, Die trockende Haut meiner Hände, Der Verlobungsring meiner Uroma and meinem linken Zeigefinger. Kaffee mit No Muh “Milch” und Agavendicksaft. Passe ich nicht auf, werde ich zu hektisch oder will ich zu viel, zu schnell, explodieren die kleinen Kapseln. Wie Blutspritzer in meinem Gesicht, auf meinem T-shirt. Der Schaden ist groß, da hilft auch kein Fleckenteufel. Ich werde dafür bestraft, dass ich zu gierig war, zu grob, zu viel Druck ausüben wollte und die Flecken auf meiner weißen Bluse beweisen meine Schuld. so dramatic – mag ich+1 Ich will das es für uns beide eine schöne Erfahrung ist, für den Granatapfel und mich. Das braucht Zeit, Ruhe, Zärtlichkeit und Geduld. Gebe ich mich dem hin ist es die perfekte Meditation. intitim! Passe ich nicht auf, werde ich zu hektisch oder will ich zu viel, zu schnell, explodiert die Idee, sie verlässt gekrankt den Raum, der Funke springt nicht über sondern erlischt gequält. Verzweifelt fächere ich dem Funken Luft zu, rede auf ihn ein in dem Wissen das, wenn ich Pech habe – der Funken zu schnell Feuer fängt und mich von Innen aushöhlt. Die Idee zerläuft in meinen Händen und entweicht zwischen meinen Fingern, die krampfhaft versuchen daran festzuhalten. Der Schaden ist groß. Ich werde dafür bestraft, dass ich zu gierig war, zu grob, zu viel Druck ausüben wollte und die Flecken auf meiner weißen Bluse beweisen meine Schuld. Der Geruch nach Rauch in meinem Zimmer bleibt und die Brandblasen an meinen Händen auch. Jetzt muss ich meine Wunden lecken, mein Zimmer durchlüften und warten bis sie mir verzeiht. Ich will das es für uns beide eine schöne Erfahrung ist, für die Idee und mich. (Was für ein schöner Gedanke!) Das braucht Zeit, Ruhe, Zärtlichkeit und Geduld. Gebe ich mich dem hin und der Funke springt über, bleibt sie mit mir im Raum und suchen wir gegenseitig unsere Nähe – dann ist es die perfekte Meditation. 🍓sehr schön, wie du den granatapfel und die idee zusammenbringst und deine beziehung zu ihnen und der welt beschreibst. 🍓 „Ich“ bin ein Zauberer und die Idee eine Kraft, eine Naturgewalt, deren Energie ich einfangen oder abzapfen möchte. Sie ist ein Geist, der mich heimsucht, etwas was nicht mir gehört sondern im Ether existiert. Ich muss meine Sinne schärfen, meine Augen trainieren, meine Ohren aufstellen und meine Nackenhaare sensibilisieren um den Moment abzupassen in dem sie auftaucht. Ihre Unbändigkeit frustriert mich. Ich bin ungeduldig, ich will das sie bei mir bleibt und bin beleidigt wenn sie mich verlässt.
#4 Urlaub im Internet. Berge, Seen, Bäume, Wolken, ein Sonnenuntergang, Hügel, Felder und romantisch platzierte Steine. Die Idylle dümpelt vor sich hin und du tauchst ein. Dein Bildschirm ist der Wandschrank und @jula.ulri.lover3’s posts über den Sommerurlaub in Schweden, Narnia. Blöd nur, dass du beim Eintauchen die Luft anhalten musst, und dir beim Auftauchen immer schlecht ist. Doch der kurze Besuch hat auch was gutes. Du bleibst nie lange genug um zu sehen wie sich die Landschaft in Pixel auflöst. Symptom 1 MEINE ARBEIT HAT DOCH KEINE SYMPTOME! statement period queen Wer in Maßen und zu geregelten Uhrzeiten in die Fantasielandschaften von @jula.ulri.lover3 eintaucht, dem bleibt im schlimmsten Fall mal die Luft weg, weil die abgebildeten Landschaften so atemberaubend schön sind!

        Überlappend, wiederholend, reduziert, flach, Repetition, Repetition, Repetition. Cloudy with no chance of bad 
        weather.#pixellove, 1-2-3-4-dimensionaler Raum, Farbenfroh, lebensfroh, pipapo. So many trees – no bees because they sting and no mosquitos @ the lake either #mosquitohater. </br>so ein chaos was trotzdem ein bild kreirt, (gut)

ludwig

#1 3. klasse schulhof, hält es länger als 2 min????, matschig, peng, mjam, oh oh gleich ist alles weg, dann schmeckts nach radiergummi die Analogie gefällt mir sich im KAUEN (schreiben) verlieren und alle paar minuten (PENG) aufschrieben was man eigentlich gerade erzählen will (in einem wort) Wenn man zu tief drinne ist und es sich zäh anfühlt noch mal zum Anfang gehen und lesen wie man in den text gestartet ist KAUGUMMI nachlegen, (inspiration)
erneut anschauen ((((&shy(((­schrei­benkau­enschrei­ben*kau­enkau­enkau­en**kau­enschrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schrei­benkau­enschrei­ben­schrei­ben­))))))­))))­) PENG was chrei­be ich ei­gent­lich* (((((­((((*EIN WORT))­)))))……..(((­((((­schrei­benkau­enschrei­benkau­enkau­enkau­enkau­enschrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schrei­benkau­enschrei­ben­schrei­ben­)))))­)))­)))­ und dann warten
KAU­GUMMI NACHLEGEN = INSPIRATION
Formel gefunden dann weiter schreiben­ (((­(((­(schrei­ben
kau­enschrei­benkau­en
kau­enkau­enkau­en
schrei­ben­schrei­ben­schrei­benschrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schrei­benkau­enschrei­ben­schrei­ben­)))))­))))­))
PENG** was­ chre­ibe ich ei­gent­lich (((((­((((*EIN ­WORT))))­)))…….. sich im KAU­EN (schrei­ben) (PE­NG) (in ei­nem wort) KAU­GUM­MI nach­le­gen, (in­spi­ra­tion) WOW (wort)­chrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schre­chrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schre­chrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schre­chrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schre­chrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schre­((((­(((­schrei­ben­kau­en­schrei­ben­kau­en­kau­en­kau­en­kau­en­schrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schreib­en­schrei­ben­schrei­ben­kau­enschrei­ben­schrei­ben)))­))))­)))) ~~PENG was schreibe ich eigentlich(((­((((((~~EIN WORT)))­))))……..(in einem wort)
((((­(((
schrei­benkau­enschrei­benkau­enkau­enkau­enkau­enschrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schrei­benkau­enschrei­ben­schrei­ben)))­)))))­))) und dann warten
KAUGUMMI NACHLEGEN = INSPIRATION (in einem wort)
dann weiter schreiben
(((((­((
schrei­ben
kau­enschrei­benkau­en
kau­enkau­enkau­en
schrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schrei­benkau­enschrei­ben­schrei­ben))))­))))­)))
PENG** was chreibe ich eigentlich (((((­((((*EIN KAUGUMMI NACHLEGEN = INSPIRATIONWORT)))))­))……..chrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schre­chrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schre­chrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schre­chrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schre­chrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schrei­ben­schre KAUGUMMI NACHLEGEN = INSPIRATION
Ich mag den vibe, dass es einen Glitch gibt, aber vllt könnte es ein bisschen reduzierter sein, damit sich visuel besser orientieren kann. 🍓seltsamerweise finde ich dass die aneinanderreihung von kauenschreibenkauenschreiben, so wie du es hier machst, schon alleine funktioniert: es fühlt sivh nach arbeit an, nach textproduktion, schon im takt, aber nicht zwingend maschinell, du hast kurze atempausen dazwischen, die gleichungen unterstützen das sich wiederholende, im takt schlagende und dann: ‘PENG’ und ‘WOW’ emotion im takt der denk-schreib-such-einfühl-und schmeckmaschine??🍓
sich im
KAUEN (schreiben) (PENG) (in einem wort) KAUGUMMI nachlegen, (inspiration) WOW
#2 jede entscheidung als irrationales gefühl , erzählen eines gefühls durch stofflichkeit schnitt und details, wie entscheide ich was gut ist , etwas fühlt sich gut an und es passt oder passt nicht , die summe dieser entscheidunge ist ein bild ein gefühl das entsteht, das durch wenig worte zu erfassen und zu übermitteln ist schwer, jeder muss für sich selbst durch ehrfahren haptik und zeit erfahren ob dieses gefühl das vermittelt werden soll da ist oder nicht, “kleidung steht immer in bezeihung zu etwas oder jemandem diese beziehung nicht vorweg zu nehmen aber durch worte anzunähern ist komplex.” Das ist ein super Satz. Sehr schöne Observation. jede entscheidung als irrationales gefühl , erzählen eines gefühls durch stofflichkeit schnitt und details, wie entscheide ich was gut ist , etwas fühlt sich gut an und es passt oder passt nicht , die summe dieser entscheidungen ist ein bild ein gefühl das entsteht, das durch wenig worte zu erfassen und zu übermitteln ist schwer, jeder muss für sich selbst durch ehrfahren haptik und zeit erfahren ob dieses gefühl das vermittelt werden soll da ist oder nicht, kleidung steht immer in bezeihung zu etwas oder jemandem diese beziehung nicht vorweg zu nehmen aber durch worte anzunähern ist komplex. 🍓was ist denn deine beziehung dazu?🍓 jede entscheidung als irrationales gefühl ,(schnelles handeln, der erste blick zählt, spontan, unüberlegt, auf sich vertrauen, kalkuliert durch ausschlusss, eine entscheidung ist selten ein dafür in sich sondern viel mehr eine summe aus entscheidungen dagegen) etwas fühlt sich gut an und es passt oder passt nicht , die summe dieser entscheidungen ist ein bild ein gefühl das entsteht, das durch wenig worte zu erfassen und zu übermitteln ist kleidung steht immer in bezeihung zu etwas oder jemandem (ziel ist es der tragenden person durch erzählungen den entscheidungsprozess nacherleben zu lassen um zu einem ähnlichen gefühl von sicherheit zu kommen) (das gefühl von Komfort entsteht mitunter durch verständniss und verstanden werden bzw. sich verstanden fühlen in dem bezug zu sich selbst und kleidung)
Erinnert mich sehr an “Etwas ist mehr als die Summe seiner einzelnen Teile” Finde den Text total toll. Es könnte meiner Meinung nach stärker durch Absätze unterteilt sein, damit man sich besser orientieren kann. -da geh ich mit 🍓welche beziehung hat deine kleidung zu dir und wie fühlst du dich von ihr verstanden? wer ist deine kleidung? würde dir eine uniform sicherheit geben und könntest du dich von ihr verstanden fühlen?🍓
#3 tastatur, bildschirm, baum, lkw, auto rosi, tip tip tip tastatur, meinen hundert jahre alten sterbenden laptop, beamer fingerspitzen, metall, stoff rauch, parfüm, tabak es sind ungefähr 83 ganze Kerne in meinem Stück (ich hab gezählt), ein großes stück schale und drei kleine zwischenschalen, an denen in unterschiedlich großen gruppen die kerne haften, allle kerne sind intakt und voll nur ein paar waren halbiert (die hab ich gegessen), ich habe zwei reihen mit 15 kernen dann eine mitte mit 20 kernen und dann wieder zwei reihen mit 15 kernen auf der servierte, meine finger sind ganz rot und ein bisschen klebrig aber es riecht frisch, jetzt kann man das stück in allesn seinen einzelteilen ehen und wer lust hat auch wieder zusammenbauen wie lego love the details detaillierte SachlichkeitLego = Love 🍓sehr rationale herangehensweise passt zu dem maschinellen schreibstil oben beim kaugummi. ich finde das interessant und frage mich, ob du so auch mode gestaltest, bzw in welcher beziehung das zu deinem gestaltungsprozess stehen könnte.🍓 in einzelteile zerlegen, auseinander nehmen und analysieren, aufbau verstehen und ändern, zahlen schnittteile legen formen daraus entwickeln, arrangieren von bestanteilen die nicht unbedingt einer gleichen idee folgen um eins zu werden wie fühlt es sich an, details sichtbar machen bzw. mitdenken, es sind die zahlen und die schnittteile von denen ich weiß die für mich das gefühl von sicherheit und ordnung spiegeln. keine unberechenbarkeit weil jede naht und jedes stück stoff und teil des musters von mir eingesetzt ist und nachvollziebar ist, stoffe anfassen und setzen das sie den körper umhüllen stärken oder schützen, ordnen strukturieren und sortieren und in eine welt einpflegen die meinen regeln entspricht als prinzip um kleidung sicher 🍓klingt bisschen nach disziplinierung 🍓und wohlig fühlen zu lassen , entweder hülle oder panzer vor allem äußeren entweder sich präsentieren oder schützen erinnert an ein Puzzle Same! 🍓 kannst du noch konkreter werden?🍓 Die person ist eine art Architekt. die person kollagiert aus erfahrenem weniger aus dem moment heraus auch wenn der eindruck enstehen mag. die person sieht viel aber lässt es sich nicht unbedingt anmerken aber es ist gemerkt notiert sortiert und wird wieder auftauchen, die person ist groß und hat einen weiten blick. die person ist seeeehr groß sie würde gerne von über den dächern auf ihre arbeit hinabschauen um alles zu sehen was da ist um nichts zu übersehen. ein moment von kontrolle und sicherheit.[sic!] die person hat große hände aber feine finger spitzen für feine aber bestimmte bewegung. alles ist geplant aber folgt auch einer gewissen unsicherheit. im dunkeln sieht sie besser weil die dämmerung mehr druck bedeutet als ein kleiner kegel licht
Ich würde der Person den Namen “Architekt
in Spitzfinger” geben
#4 Die Probe ist aus schurwolle, fransen, kett und schussfäden, schwarz, leichter und dünner stoff, sehr durchlässig, zwei nähte versäubert mit overlock nähten, Teil eines Kleidungsstücks, es fällt leicht über die schuhe und weht im wind ,zweei schniittteile wiederholen sich, es gibt nähte die zusammenhalten, versäubern oder verzieren. Reißvershlüsse, bänder und knöpfe sorgen für halt Wie fühlt sich der Stoff an? Wie sehen Knöpfe und Bänder aus? Welche Form haben die Schnitteile? - ich kann mir was vorstellen, wirkt dennoch geheimnisvoll und macht neugierig Ich finds irgendwie spannend, den Stoff bis in den Fadenlauf zu beschreiben 1. Meine Probe ist anpassungsfähig bis zu einem gewissen maß, 2. ziel ist passgenauigkeit und komfort, Das ziel ist erreicht wenn eine Person es als erreicht sieht die das Kleidungsstück trägt und nicht ich als der der es erschaffen hat , 3. es ist meist nur eine annäherung, die probe bleibt gerne in ihrer ursprungsform sie ist symmetrisch es gibt sich wiederholende formen die im bezug zu einander stehen 4. lässt sich aber manipulieren, verändern sich einzelne nähte oder umrisse verändert sich fall, passform, bewegung und form der probe 1 Das vordere und hintere Schnitteil des Hosenbeins ist jeweils symmetrisch zu dem des anderen Hosenbeins 2 Außerdem sind zwei Seiten des vorderen und hinteren Schnitteils annähernd identsich in der Länge 3 Jedes Schnitteil des Hosenbeins hat meist 5 Seiten 4 Alle oberen Seiten der Hosenbeine ergeben eine Gesamtlänge die die Länge einer Seite des Bundes beschreibt 5 Die Hälfte der Breite des Schnitteils vom Bund beschreibt die endgültige Höhe des Bundes und die Länge der Gürtelschlaufen Die verschiedenen Eigenschaften der Probe werden meist dann ersichtlich, wenn sie nicht funktionieren, da die Sehgewohnheit eine angemessene Verteilung von Eigenschaften und Bezugnahme vorraussetzt**
- finde die konsistente kleinschreibung toll und dass es so deskriptiv ist

raja

#1 mein kaugummi schmeckt nach zahnpasta, aber nicht wie die gute. Finde den Satz als Opener richtig gut. +1die konsistenz wird krümelig und ich frag mich, ob allergien eigentlich jeglichen spaß verderben wollen. jetzt ist der geschmack ganz weg, aber meine zähne schmecken immer noch nach der zahnpasta, die ich nie kaufen würde. als skill würd ich mich immer für knete und gegen kaugummi entscheiden. erst denken, dann schreiben als überraschung, sehr overwhelming. vielleicht wird es zäh und fade, verfängt sich in zahnspangen (ich kann die worte nicht mehr schlucken), irgendwann fast nervig. auch froh, dass es sich kleiner anfühlt inzwischen, keine riesen aufgabe mehr. kontinuierlich und routiniert, bis es ausgespuckt (geschluckt) wird. Die Beschreibung von Worten, die man nicht mehr schlucken kann, gefällt mir+1 — VHAA)BSH(§=)2637>>>>>///////////////:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::……………………………………………………………… mein kaugummi schmeckt nach zahnpasta, aber nicht wie die gute. die konsistenz wird krümelig und ich frag mich, ob allergien eigentlich jeglichen spaß verderben wollen. jetzt ist der geschmack ganz weg, aber meine zähne schmecken immer noch nach der zahnpasta, die ich nie kaufen würde. als skill würd ich mich immer für knete und gegen kaugummi entscheiden. erst denken, dann schreiben als überraschung, sehr overwhelming. vielleicht wird es zäh und fade, verfängt sich in zahnspangen (ich kann die worte nicht mehr schlucken), irgendwann fast nervig. auch froh, dass es sich kleiner anfühlt inzwischen, keine riesen aufgabe mehr. kontinuierlich und routiniert, bis es ausgespuckt wird. zäh und fade, verfängt sich in zahnspangen (ich kann die worte nicht mehr schlucken), >>>///////////////:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::………………………………………………………….. ausgespuckt wird. der handschuh ermöglicht mir den ton ooh - vielleicht ermöglicht die zahnpasta das kaugummi? oooh (heißt find ich interressant)trotzdem eklig (beides) alles laut meine hand riecht nach plastik mir wird schlecht *# alles sensorische hölle

#2 mein gehirn webt netze (no/all strings attached) (tolle Klammern) die ich nicht immer zu fassen kriege. meinen körper kann ich kontrollieren (manchmal/meistens) (oh, wieder tolle Klammer), er fühlt die fäden, sie sind haptisch, bleiben greifbar. the strings in my brain feel loose, chaotic und logisch für den moment. reissen, reissbar, ausreissbar, rückreissbar. haltlos, nicht auszuhalten, raushalten, zusammenhalten, das was zusammenhält. suchen, ich habs versucht, lässt sich nicht finden, versteckt. zu versteckt um sie zu greifen. sie fliegen/fallen/reissen. no strings attached but feels more like all strings attached. Wieder aufgreifen und korrigierten bzw. erweitern des “no strings” attached gefällt mir gut – gibt Struktur. nicht loslassen können (es auch gar nicht versuchen?). the strings are loose while i’m very uptight. rennen statt stehenbleiben oder endlich los, weg, weit, schnell, endlich? verrannt. die Mischung aus englisch und deutsch nimmt mich beim lesen mit*1 und die “/” auch!+1 🍓ja, finde auch, dass hier die mischung aus sprachwechsel und wiederholung bzw wiederaufnahmen der strings im englischen richtig gut funzt🍓 mein gehirn webt netze (no/all strings attached) beschreibt so viel, schöne beschreibung die ich nicht immer zu fassen kriege. meinen körper kann ich kontrollieren (manchmal/meistens), er fühlt die fäden, sie sind haptisch, bleiben greifbar. the strings in my brain feel loose, chaotic und logisch für den moment. reissen, reissbar, ausreissbar, rückreissbar. haltlos, nicht auszuhalten, raushalten, zusammenhalten, das was zusammenhält. suchen, ich habs versucht, lässt sich nicht finden, versteckt. zu versteckt um sie zu greifen. sie fliegen /fallen/reissen. no strings attached but feels more like all strings attached. nicht loslassen können (es auch gar nicht versuchen?). the strings are loose while i’m very uptight. rennen statt stehenbleiben oder endlich los, weg, weit, schnell, endlich? verrannt. (no/all strings attached) nicht immer zu fassen, fühlt die fäden, the strings reissen, reissbar, ausreissbar, rückreissbar. haltlos, nicht auszuhalten, das was zusammenhält. suchen, /fallen/reissen. no strings attached but feels more like nicht loslassen können verrannt. klammern an gedanken, fäden spannen, netze weben, alles immer im kopf. unklar, ob die helfen oder nicht, manchmal einengend. müsste vielleicht auch loslassen lernen - aber irgendwie sind immer all strings attached. kann die gedanken selbst gar nicht halten, immer kurz vorm abreissen aber zentraler bestandteil. mich nicht lösen können, versponnen, verkopft.
Durch die Satzzeichen wie ein Roboter, der eine Sinnkrise hat – me likey. #3 bildschirmlicht, haare, pad, plastik, reflektion tastatur klicken, stühle rücken, atem, schritte schwitzige hände, kopfschmerzen, wolle parfüm, heizung käsebrot mit zigarette ihhh die serviertte wird langsam sapschig, (“sapschig” ist so ein passendes Wort hier) die kerne sind kalt. von draußen oder aus dem kühlschrank? das rausploppen der kerne fühlt sich eklig an, gewaltvoller als es eigentlich ist. wenn ich die kerne angefasst habe, will ich sofort meinen finger an der serviertte abwischen, die kaum noch saubere stellen hat. ich seh eine braune stelle. ich will das nicht essen, bin schon von der vorstellung des gefühls und geschmacks in meinem mund überreizt. also weiter pulen. aber nur mit einem finger, den ich immer wieder abwische. das innere der schale färbt alles fast wie rote beete. die gepulten kerne liegen mit auf der serviertte, rausgerissen und dann aber nicht verschluckt. wahrscheinlich fühlt jeder kern sich im mund ein bisschen anders an und schmeckt auch anders - sehr überfordernd. ich könnte die kerne zählen, das fänd ich angenehmer. aber dafür müsste ich sie alle aus der schale befreien und meine schmerzzgrenze an körperlichen reizen ist langsam erreicht, deshalb lass ich es lieber bleiben. das geht sonst nicht gut aus für mich. meine kerne sind nicht so dunkelrot wie die neben mir. eher hellpink, beige, grün, braun. nicht so pretty aber irgendwie interessanter anzugucken. mein zeigefinger riecht jetzt nach granatapfel - ich würd gern händewaschen obwohl sie nicht kleben. Dieser Text hat mich sehr mitgenommen. Er hat durch die ganzen Kommata und weniger Punkte etwas eskalatives, was mir gefällt. Ganz viel Onomatopoesie durch gut gewählte Worte, gefällt mir die perlen, die ich in den letzten monaten aufgefädelt habe, haben eine durchmesser von 4mm. inzwischen bin ich fast fertig mit dem vorhang - hunderttausend perlen später. 215 schnüre mit je 465 perlen, wenn ich mich nicht verzählt habe. 🍓<3 schööön!!🍓 reihe 193
12 hell
92 dunkel
88 hell
18 dunkel
19 hell
18 dunkel
129 hell
20 dunkel
9 hell
2 dunkel
2 hell
2 dunkel
2 hell
2 dunkel
4 hell
2 dunkel
8 hell
2 dunke
6 hell
2 dunkel
26 hell
zahlen sind gut preachich mag diese Anleitung, man bekommt sofort ein Gefühl für die Arbeit. +1 den ganzen sommer auf dem boden sitzen, perlen in der linken hand, die schnur in der rechten. für eine schnur brauche ich 45 minuten, danach pause, sonst verzähl ich mich zu häufig. 10 schnüre schaffe ich höchstens am tag, danach gibt mein gehirn auf und meine hände tun weh von der feinmotorischen arbeit. nebenbei läuft die tour de france (pogacar hat schon wieder gewonnen) 🍓wow! ich komm noch nicht hin, warum ich die stelle so super finde…aber ich finde die erwähnung der tour de france und gleichzeitig das gefühl der gleichgültigkeit (ist das überhaupt so?) dazu super spannend. steht die tour de france für etwas, das auch in deiner arbeit vorkommt?🍓 - irgendwas, was nicht vom zählen ablenkt. 🍓die räder rollen den berg hinab, fädeln und fahrräder sind im fluss🍓die fertigen ketten kommen in einen schuhkarton und verheddern sich. an ihnen klebt kreppband, dass ihnen eine nummer zuweist. alles in der richtigen reihenfolge. die letzten vier tage habe ich damit verbracht, die schnüre zu entwirren, zu befestigen, auf die gleiche länge zu kürzen. jetzt kann man den schriftzug auf einmal tatsächlich lesen. „dunkelziffer“.🍓[vielleicht bin ich deshalb drüber gestolpert: väter kuckn gerne tour de france…]🍓das fädeln der perlen hat sich angefühlt wie kümmern. sorgearbeit leisten. irgendwas beitragen.
wirkt repetitiv wie die Arbeit selbst, find ich super+1ja, tolle auflistungen

strukturiert, aber verheddert - muss sich irgendwie enttüddeln (oder enttüddelt werden). irritierend. caring. versteckt, bis sich jemand heran(herein) traut. a lot to handle. Mag den Zusammenhang zwischen deiner Care-Arbeit im Umgang der Perlen/Schnüre und dem Thema Care-Arbeit+1
#4 esspapier in form einer pfütze, in form von spucke, ausgespuckt, ausgekotzt, augesprochen. bissspuren an den rändern, es wure gekaut, geschluckt, verdaut, gegessen, aufgenommen. “the tightly woven silence in which no one speaks up” plotted into it. nicht mehr ganz lesbar, worte gegessen. richtig nice 1 - meine probe ist interaktiv, es sollte interagiert werden mit der probe oder soll sie zu interaktion zwischen menschen anregen? 2 - meine probe ist fragil und verändert sich 3 - meine probe kann eine geschichte erzählen 4 - meine probe hat komische formen was sind komische formen? 5 - meine probe kann gefühlt und gelesen werden in ihrer fülle - a glimpse of a project about swallowing, eating, feminism, sickness, disorders, ingesting, digesting and the power of words. what happens, if we swallow the words that defined us for so long? what happens, if we swallow the words we have been searching for? 1 - digital, der haptische kontext fehlt, der text kann gelesen werden, das material bleibt unklar, die erfahrbarkeit nicht nachvollziehbar. fragen werden aufgeworfen: was macht der text auf dem unförmigen blob. kennst du bücher von tim ingold? ich hab noch einen text zu ‘lines and blobs’ oder so…schick ich dir mal 2 - in der hand, das esspapier fühlt sich fragil an, der text kann gelesen werden, es bleibt unklar, wie weiter zu verfahren ist. 3 - im magen, worte wurden geschluckt, noch nicht verdaut, fragen zu selbstermächtigung und macht, das esspapier ist geschmacklos, vielleicht muffig.
Vermischung von englischen und deutschen Wörtern ist interessant.

christine

#1 sauer, dick, es ist zu viel in meinem mund, es ist zäh und groß. es nimmt viel raum ein in meinem mund. kindheitserinnerungen an schwimmbad und sonne, aufgeschürfte knie, chlor brennt in den augen, sonne auf der haut. riesenblasen kaugummi, hubbabubba, centerschock. sauer lustig wul(sTigDICK&trägeklebendieWÖrter inmeInem Mund zwischen ZUnge und GAumen. Wie soll ich im Bubblegummodus schreiben, Wenn meiNE MIttel bEgrenzzt sind?MIr fehlt der KÖrper, das papier, das gEfühl von stift auf Pappeir. Mir gefällt das Ausschmücken der Wörter mit Satzzeichen und Großbuchstaben. mit luft gefüllt und d dann zerplatttzt. schlechts geschriben oder zäh gedacht? die worte klenben fest, dehnen sich aus buchstaben verschluckt. kaugummi verschluckt. ups. Ups. Mag es, dass ich nicht erkennen kann, was absichtlich und was vielleicht unabsichtlich im Eifer des Schreibens falsch geschrieben wurde (()9)) ((((((89kkamksauosodkdkls))((=00000) ** (((. BY————IIIJskHSKSLNDDL______)))** NNBJBJBBBBBB(((((())))))))))))JKNNKL 7 / ÖÖÖÖÖ// / / / sauer, dick,t zu viel in meinem mund, es ist zäh und groß. es nimmt viel raum ein in meinem mund. kindheits erinnerungen an schwimmbad und sonne, aufgeschürfte knie , chlor brennt in den augen, sonne auf der haut. riesenblasen kaugummi, hubbabubba, centerschock. sauer lustig

wul(sTigDICK&trägeklebendieWÖrter inmeInem Mund zwischen ~~ZUnge und GAumen. Wie soll ich im Bubblegum~~ modus schreiben , Wenn meiNE MIttel bEgrenzzt sind?MIr fehlt der KÖrper , das papier, das gEfühl von stift auf Pappeir. mit luft gefüllt und d dann zerplatttzt. schlechts geschriben oder zäh gedacht? die worte klenben fest, dehnen sich aus buchstaben ~~verschluckt. kaugummi verschluckt. ~~ ups. sauer, dick,t zu viel in meinem mund, es ist zäh und groß. es nimmt viel raum ein in meinem mund. kindheits erinnerungen an schwimmbad und sonne, aufgeschürfte ((((((89kkamksauosodkdkls))((=00000) ** (((. BY————IIIJskHSKSLNDDL______)))** Wie ein Roboter der in Schutdownmodus geht weil er Kaugummi isst. ))))))))))))JKNNKL 7 knie , chlor brennt in den augen, sonne auf der haut. riesenblasen kaugummi, hubbabubba, centerschock. sauer lustig wul(sTigDICK&trägeklebendieWÖrter NNBJBJBBBBBB(((((( inmeInem Mund zwischen ~~ZUnge und GAumen. Wie soll ich im Bubblegum~~ modus schreiben , Wenn meiNE MIttel bEgrenzzt sind?MIr fehlt der KÖrper , das papier, das gEfühl von stift auf Pappeir. mit luft gefüllt und d dann zerplatttzt. schlechts geschriben oder zäh gedacht? die worte klenben fest, dehnen sich aus buchstaben ~~verschluckt. kaugummi verschluckt. ~~ ups. / ÖÖÖÖÖ//mag die random großen buchstaben, verstärken die aussagen / / /
bitter. zäh.
unterm tisch. der Klumpen ist formbar, drückt nicht so auf die zunge. der kloß im hals ist zerplatzt, mehr mit luft gefüllt kann ich worte formen, frei schreiben, das schreiben kommt in fluss, hängt nicht mehr an diesem dicken zähen klumpen fest,d er sich anfühlt wie eine geschwollenen zunge
#2 puh, ich habe diese aufgabe gegeben und finde sie selber sehr schwierig. wie soll denn eins wissen, was es noch nicht beschrieben hat, wenn es es noch nicht beschrieben hat? da, wo sie worte fehlen ist die lücke. ist die lücke das dazwischen oder ist die lücke hinter dem dazwischen? steht das dazwischen zwischen lücke und wort? - aber meine künstlerische arbeit ist auch keine lücke. ist etwas eine lücke und nicht da, sobald ich es nicht in worte fassen kann? ist eine frage ein dazwischen? ich hab ein essay zu zwischenräumen geschrieben und fühl all die fragen so doll meine arbeit wirft fragen auf. tatsächlich wirft nun gerade meine lohnarbeit fragen auf. was mache ich hier eigentlich? theorie seminar heißttolle wortwiederholungen redenreden­redenredensprechen­sprechensprechen­sprechenredenreden­redenredensprechen­sprechensprechen­sprechenredenreden­redenredensprechen­sprechensprechen­sprechenreden­sprechenreden­sprechenreden über geschriebenes, über schreiben über sichtbares. und das unsichtbare? das ist doch da. in meinem körper. in einem körper. in einer kapsel des wortes kann ich es in die welt schicken…-oder? warum sind worte so wichtig? wortkapsel und kapselworte, realitäten ich sag’s euch wie es ist: heute nacht ist eine maus in meine wand eingezogen. hat DAS was mit meiner arbeit zu tun? oder redet man ausgerechnet darüber nicht? Sehr lustige Anekdote puh, ich habe diese aufgabe gegeben und finde sie selber sehr schwierig. wie soll denn eins wissen , was es noch nicht beschrieben hat, wenn es es noch nicht beschrieben hat? da, wo sie worte fehlen ist die lücke. ist die lücke das dazwischen oder ist die lücke hinter dem dazwischen? steht das dazwischen zwischen lücke und wort? - aber meine künstlerische arbeit ist auch keine lücke. ist etwas eine lücke und nicht da, sobald ich es nicht in worte fassen kann? ist eine frage ein dazwischen? meine arbeit wirft fragen auf. tatsächlich wirft nun gerade meine lohnarbeit fragen auf. was mache ich hier eigentlich? theorie seminar heißt reden reden­redenredensprechen­sprechensprechen­sprechenredenreden­redenredensprechen­sprechensprechen­sprechenredenreden­redenredensprechen­sprechensprechen­sprechenreden­sprechenreden­sprechenreden über geschriebenes, über schreiben über sichtbares. und das unsichtbare? das ist doch da. in meinem körper. in einem körper. in einer kapsel des wortes kann ich es in die welt schicken …-oder? warum sind worte so wichtig? mag das wirre Schriftbild, kann die Gedanken dadurch auf eine Art nachempfinden+1 ich sag’s euch wie es ist: heute nacht ist eine maus in meine wand eingezogen. hat DAS was mit meiner arbeit zu tun? oder redet man ausgerechnet darüber nicht? Klasse, dass man sich bei der Lücke, die du durch das Ausblenden schaffst, selbst etwas ausdenkt, worüber man “ausgerechnet darüber” nicht spricht schwierig erstmal überhaupt da hinzukommen. schreiben kann also doch ein werkzeug sein, um sich etwas anzunähern. neuen erkenntnissen. ok, also doch ein schreiben als artistic research (methodd) wie soll eins wissen suchbewegung, forschung ist eine suchbewegung da, wo die worte fehlen lücke. mut zur lücke - DA kuckn wir hin! lücke dazwischen ist die lücke hinter dem dazwischen? ist eine frage ein dazwischen? ist theorie aus praxis eine praxis des fragens? was heißt theorie überhaupt? dass es keine praxis gibt? - also theoretisch gesehen…hmja. theorie seminar heißt reden über geschriebenes, über schreiben über sichtbares. kapsel des wortes in die welt schicken warum sind worte so wichtig? - oder redet man ausgerechnet darüber nicht? academia muss sich ja selber schützen, wo kämen wir denn da hin?!
#3 der apfel liegt schwer in der hand, ich fühle das gewicht seines safts. die kerne liegen prall und rot in der blassen glatten haut. die haut schmiegt sich ganz fein zwischen schale und kernen. die kerne zu ziehen erfordert den einsatz aller meiner finger. es fühlt sich an wie eine handmassage: häutchen abziehen, kern erfühlen und greifen, apfel an der schale festhalten und kern vorsichtig auslösen ohne ihn zu erdrücken. ich lege einen kern in meinen mund, er ist kalt und seine schale glatt. ich übe leichten druck auf ihn aus und er platzt. sein frischer saft macht sich in meinem mund breit, er ist süß und ein bisschen sauer, ich finde ihn lecker. der kern des kerns bleibt da und knackt wenn ich auf ihn beiße. ich möchte mehr von diesen kernen essen. meine finger arbeiten die kerne aus der schale. ich mache das ganz behutsam, der saft ist tiefrot und färbt alles ein. ich passe auf, dass mir kein kern entwischt und flecken auf tisch oder kleidung hinterlässt. das macht das granatapfelessen noch herausfordernder: nichts fallen lassen, herauslösen, greifen, nicht zerdrücken, zum mund führen, keine schale dabei und auch kein stück der feinen haut. die klöppel gleiten durch meine hände. beim stellen dieser aufgabe war mir noch gar nicht bewusst, wie ähnlich sich klöppeln und granatapfel essen anfühlen können. die finger spielen die klöppel von rechts nach links und wieder zurück, auch das fühlt sich an wie handmassage, alle muskeln, die noch so kleinsten sind gefordert, sehnen, gelenke, häute, alles ist in bewegung, die klöppel fließen hindurch, ziehen fäden hinter sich her und ergeben ein muster, ergeben feinstes gewebe, feinste spitze ist das. handmassage - hirnmassage. klöppeln ist ein bisschen wie granatapfel essen nur rückwärts. als würde ich die ganz feinen fäden aus meinem mund nehmen und zu meinen händen führen, wo sie sich dann vermengen mit der weltmaterie. wo sie zum material meiner denkenden hände werden. die hände sind in bewegung, sie klöppeln, sie machen, sie formen, sie bringen etwas in die welt. finde lustigerweise, dass es nicht nach Handmassage, sondern Granatapfelmassage oder Klöppelmassage klingt Die Begriffsperson ist ein sehr dynamischer typ. sie hat große hände und ist immer in bewegung. dünne, feine, blasse haut umhüllt den prallen saftigen kern. die person arbeitet mit ihren händen, sie schmeckt gut die person? aufregend und hinterlässt spuren. sie arbeitet in die materie hinein, hand und mund sind eng verknüpft.
sehr greifende beschreibung einfach zu. lesen/sehen #4

alia

#1 hilfe, die wangen ziehen sich zusammen, fühlt sich so buccal fat removal an und dann wird es auf einmal und dann wird es auf einmal ganz süß ein süßer dicker schleimball
der irgendwann gar nicht mehr so süß ist und sich anfühlt wie eine zähe zunge wie ein ekliger zungenkuss, zu viel und zu doll in meinem mund whua kann’s sehr nachvollziehen, gut beschrieben! +1 irgendwie geht es ganz einfach und leicht, nachdem man die schale der hemmung Schöner Ausdruck zerbissen hat irgendwann verliert sich die leichtigkeit, es geht zwar weiter, aber schleppend die worte fühlen sich schwer an im mund und man bekommt sie kaum mehr heraus sie fühlen sich platt an, doch man kann sie formen so lang, bis sie sich wieder gut anfühlen 🍓ja, beim schreiben hast du zeit! ich würde gerne einen formungsprozess lesen 🍓 sie drängen sich durch die lücken zwischen den zähnen, an manchen dringen sie durch wie zahnpasta an anderen eher wie ton kalt und fremd, bis sich die eigene wärme überträgt 🍓‘bis sich die eigene wärme überträgt’ - bis sich die eigene wärme auf das schreiben überträgt. ein warmer modus des schreibens <3🍓 ich entscheide wie viel wärme ich gebe, welche form eingenommen wird egal wie viel kraft man aufwendet, es ist unkaputtbar ist dann wirklich und wahrhaftig kontolle? :P o ooo 0o0O0oOOOo00Ooo °°0°o°O00°°0°__o0O°cCö°.. _–°!96(O0°)89((((())o°!--><-0° 8cöQQQQQQQ ~~hilfe, ~~ die wangen ziehen sich zusammen , fühlt sich so buccal fat removal an und dann wird es auf einmal ganz süß ein süßer dicker schleimball
der irgendwann gar nicht mehr so süß ist und sich anfühlt wie eine zähe zunge wie ein ekliger zungenkuss, zu viel und zu doll in meinem mund ~~hilfe, ~~ die wangen ziehen sich zusammen , fühlt sich so buccal fat removal an -><-0° und dann wird es auf einmal ganz süß °°0°o°O00°° ein süßer dicker schleimball
der irgendwann gar nicht mehr so süß ist und sich anfühlt wie eine zähe zunge 8cöQQQQQQQ wie ein ekliger zungenkuss, zu viel und zu doll in meinem mund __o0O°cCö°.. 🍓ich sehe die zunge, wie sie sich zu dick in meinen mund schiebt und ich versuche, mit saurem gesichtsausdruck, sie mit meiner eigenen zunge wieder rauszudrücken🍓 _–°!96(O0°)89((((()) es ich weich und rau zugleich es ist nicht glitschig und auch nicht voller spucke ich hasse spucke ich mag papier es ist zerbrechlich es ist kaputtbar man sieht die spuren die hinterlassen wurden zerknittert, zerrissen und gegessen 🍓die drei worte in einer reihe klingen sehr gut zusammen🍓 resistenz
Verstehe das Wort Resistenz in dem Zusammenhang nicht Mir gefällt, dass der Text Gedichtähnlich in einzelne Absätze aufgedröselt ist, dadurch kann man ihm einfacher folgen. #2 ist rationalität das ergebnis von emotionaler überforderung? verrationalisieren sich meine gefühle, sobald ich sie in worte fasse? oder vielleicht sind worte überhaupt nichts rationales. kernspaltung. irrationalität in einem rationalen satz. hundefutter. ist er jetzt emotional? irrational? oder doch einfach nur eine sammlung von worten, die keinerlei gefühl übermitteln? bin ich wirklich so überfordert mit meinen gefühlen, dass ich versuche sie zu erklären, sie in worte zu übersetzen, die am ende nur ein abbild des hilflosen versuchs einer erklärung sind? wolldecke. vermutlich ist es die angst des nicht verstanden werdens. wie soll man sonst vergegenwärtigen, wie man sich fühlt, wenn nicht durch worte? wortloses verständnis. gänseblümchen. 🍓kernsplatung- wolldecke- gänseblümchen -> das macht bei mir ein bild von verletzung- sorge- versöhnung auf🍓 ist rationalität das ergebnis von emotionaler überforderung? verrationalisieren sich meine gefühle, sobald ich sie in worte fasse? oder vielleicht sind worte überhaupt nichts rationales. kernspaltung. irrationalität in einem rationalen satz. hundefutter. ist er jetzt emotional? irrational? 🍓sehr schön! haha🍓oder doch einfach nur eine sammlung von worten, die keinerlei gefühl übermitteln? bin ich wirklich so überfordert mit meinen gefühlen, dass ich versuche sie zu erklären, sie in worte zu übersetzen, die am ende nur ein abbild des hilflosen versuchs einer erklärung sind? wolldecke. vermutlich ist es die angst des nicht verstanden werdens. wie soll man sonst vergegenwärtigen, wie man sich fühlt, wenn nicht durch worte? wortloses verständnis. gänseblümchen. ist rationalität das ergebnis von emotionaler überforderung? verrationalisieren sich meine gefühle, sobald ich sie in worte fasse? bin ich wirklich so überfordert mit meinen gefühlen, dass ich versuche sie zu erklären, sie in worte zu übersetzen, die am ende nur ein abbild des hilflosen versuchs einer erklärung sind? wortloses verständnis. der anspruch an das eigene schaffen, dass es ohne worte emotionen vermittelt. oder der anspruch, dass die worte die kraft haben eigenständig gefühle zu erzeugen.
mag die Gedankensprünge, ja, die betonten Worte dazwischen! #3 den crusor auf meinem bildschirm, den staub auf meiner tastatur, der rauch aus dem schornstein, das sich drehende windrad, der gelbe aufkleber am stuhl das klacken meiner fingernägel auf der tastatur und das der tastatur selbst, das rauschen des projektors, mein atmen meine trockenen hände, die haare die mein gesicht kitzeln, das kalte metall die handcreme auf meinen händen, der tisch mein airwaves kaugummi er ist irgendwie kalt und saftig. in den kleinen kernen ist viel mehr flüssigkeit, als man es von außen vermuten würde. da ist richtig viel spannung drauf und er explodiert regelrecht, wenn man ihn mit den fingern zerdrückt. alles ist voller roter tropfen. die farbe sammelt sich unter meinen fingernägeln. das stück lässt sich aufbrechen und die kerne sind aneinandergereiht wie eier. alien-eier, alles vollbesät mit ihnen. sie glänzen als wären sie ganz glibschig. innerhalb der flüssigkeit schwimmen sie, heranwachsend. ich kaue auf den kleinen aliens kleine aliens mag ich sehr gerne und sie schmecken ein bisschen sauer, oder vielleicht auch bitter. wahrscheinlich sind sies auch, weil ich gerade auf ihnen rum beiße. die helle schale die sie schützte, fühlt sich beinahe an wie haut. der geruch ist wie die grünen bohnen aus dem garten meines opas, wenn er sie frisch geerntet hat. die haut, die nach frischen bohnen riecht, hat feine adern. und wenn ich die kerne von ihr entferne, hört es sich so an, als würde man ganz kleine knochen zerbrechen. sanft und brutal gleichzeitig, mag die Assoziationskette meine arbeit ist wie eine geburt. viele gedanken sind wie viele eier. 🍓alienmama <3🍓 aliamama ?🍓manche wachsen heran, manche schaffen es nicht. manche sterben und manche erstehen wieder auf. der gesamte prozess fühlt sich an wie das austragen eines kindes. erst ganz klein, dann immer größer mit nebenwirkungen und komplikationen und am ende ist es geschaffen als gesamtes. 🍓als ganzes, gesmates, einheit oder eher etwas multiples, als vielheit?🍓werde ich stolz auf mein kind sein? werde ich es abstoßen? werde ich es lieben oder werde ich es hassen? trage ich dieses kind aus weil ich es möchte, oder weil sich andere dieses kind gewünscht haben? ist es vielleicht doch adoptiert? 🍓vielleicht hast du es einfach in die welt gebracht und es willkommen geheißen, im einen platz in der welt geschaffen, in dem es sich jetzt selbst entfalten kann🍓bin ich mutter, schwester, vater, onkel, cousine oder die nachbarin? 🍓tochter/kind auch?🍓 an verschiedenen punkten alles ! und nichts davon gleichzeitig. die person ist eine mutter, die ihr kind verloren hat. also keine mutter. sie ist wütend, sie ist traurig, sie ist glücklich. sie fühlt zu viele gefühle auf einmal. sie ist verzweifelt. sie hat angst davor mutter zu sein. sie ist selbst noch ein kind. sie wünscht sich, wieder das kind ihrer eltern zu sein. verantwortungslos zu sein. bedingungslos geliebt zu werden. liebe zu geben. 🍓kann sie mutter und kind zugleich sein?🍓


#4 eine aneinanderreihung von worten, manchmal wild verteilt und mit linien verbunden, auf verschiedenen medien niedergeschrieben, unverbunden, wenig und viel, vereinzelt, zusammenhangslos emotional rational irrational verbindungen begriffe und gedanken aus dem kopf lassen, um sie in verbindung zu bringen, oder distanz zwischen ihnen zu schaffen, sie für andere greifbar machen schreiben, um design-entscheidungen zu verteidigen, sie verstehbar und nachvollziehbar zu machen, sie zu begründen, wer, was, wann, wo, warum schreiben, um sich mit den eigenen gefühlen auseinander zu setzen. 🍓!!!!!!!🍓 schreiben, um nicht an der mentalen last zu ersticken. 🍓!!!!!!!!!!!!!🍓

merle

#1 Underwhelming. Mit einer Erwartungshaltung angefangen, das Kaugummi zu kauen. Ich wurde enttäuscht. Doch nicht so sauer, wie gedacht. Zerstört es gerade meine Kindheitserinnerung? 🍓never meet your idols!🍓Speichel hatte sich gesammelt, freudig darauf gewartet, dass mein Mund sich zusammenzieht, doch nichts. Gummi, gummi, süß süß – ihgitt.

Knatsch, Knatsch, Knatsch. Fast mechanisch. Ein Takt wird produziert, der seinen eigenen Rhythmus verfolgt. Zwischen stakkato und ruhigen Momenten, in denen ich das Kauen vergesse. Dann kommt wieder ein Gedanke und eine Stimme ruft: “Ach, das Kaugummi!” Weiterkauen. Knatsch, knatsch, knatsch. Soll ja die Konzentration anregen, aber multitaskingfähig sind wir doch nicht – Mythos? Weiterkauen! Knatsch, knatsch, knatsch. Boah so langsam verliert das Kaugummi nicht nur die ekelhafte Süße, sondern ist nur noch eine Masse ohne Geschmack. Knall eine Kaugummiblase platzt. Ich höre auf zu kauen und auf zu schreiben. wirkt leicht, fast beiläufig, authentisch Fühlt sich verboten an, Ton mit Handschuhen anzufassen. Der Handschuh klebt am Ton. Kein Fingerabdruck, sondern ein anonymer Abdruck. Anonymer Abdruck ist cool als Formurlierung Ich erkenne den Ton nicht, der Ton erkennt mich nicht. 🍓<3 🍓Kaugummi kauen, Kaugummi kneten? Ihgitt. Undefinierbare Masse. Alles klebt, mein Hirn verklebt. Enge. Soll das nicht eigentlich entspannen?🍓hier geht es viel darum, was das überhaupt soll. es fühlt sich an, als wärst du mehr damit beschäftigt den sinn der aufgabe zu ergründen als dich auf sie einzulassen - trotzdem schaffst du genau das sehr gut! 🍓 ********* –––––– _____’ ! - - - — — - - ____’ !!! ––––––…. ! // – o – o –– ö – ö – ÖÖöö –/ ! +__ !***** ––…___

Underwhelming. Mit einer Erwartungshaltung angefangen ,das Kaugummi zu kauen. Ich wurde enttäuscht. Doch nicht so sauer~~, wie gedacht. Zerstört es gerade meine Kindheitserinnerung? Speichel hatte sich gesammelt, freudig darauf gewartet, dass mein Mund sich zusammenzieht, doch nichts. Gummi, gummi, süß süß – ihgitt. Knatsch, Knatsch, Knatsch. Fast mechanisch. Ein Takt wird produziert, der seinen eigenen Rhythmus verfolgt. Zwischen stakkato und ruhigen Momenten, in denen ich das Kauen vergesse. Dann kommt wieder ein Gedanke und eine Stimme ruft: “Ach, das Kaugummi!” Weiterkauen. Knatsch, knatsch, knatsch. Soll ja die Konzentration anregen, aber multitaskingfähig sind wir doch nicht – Mythos? Weiterkauen! Knatsch, knatsch, knatsch. Boah so langsam verliert das Kaugummi nicht nur die ekelhafte Süße, sondern ist nur noch eine Masse ohne Geschmack. Knall eine Kaugummiblase platzt. Ich höre auf zu kauen und auf zu schreiben.
mag die onomatopoesie, knatsch Underwhelming.
********* Mit einer Erwartungshaltung angefangen ,das Kaugummi zu kauen. Ich wurde enttäuscht .Doch nicht so sauer ,
wie gedacht. Zerstört es gerade meine Kindheitserinnerung? Speichel hatte sich gesammelt,
–––––– _____’ ! - - - — — - - ____’ freudig darauf gewartet, dass mein Mund sich zusammenzieht, doch nichts. Gummi, gummi, süß süß – ihgitt.
// – o – o –– ö – ö – ÖÖöö –/ ! - - - — — - - ____’

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Knatsch, Knatsch, Knatsch. Fast mechanisch. Ein Takt wird produziert, der seinen eigenen Rhythmus verfolgt.
Zwischen stakkato und ruhigen Momenten, in denen ich das Kauen vergesse. Dann kommt wieder ein Gedanke und eine Stimme ruft: “Ach, das Kaugummi!”

        *!



 Weiter~~kauen.~~ Knatsch, knatsch, knatsch. 
!!! ––––––__....        ! __

! - - - — — - - ____’ Soll ja die Konzentration anregen, aber multitaskingfähig sind wir doch nicht – Mythos? ! Weiterkauen! Knatsch, knatsch, knatsch. +__ !***** ––…___ Boah so langsam verliert das Kaugummi nicht nur die ekelhafte Süße, sondern ist nur noch eine Masse ohne Geschmack. Knall eine Kaugummiblase platzt. Ich höre auf zu kauen und auf zu schreiben.

#2 Stilles und lautes Chaos ohne Wahrheitsgehalt. Was ist da schon klar? Eine Assemblage aus Gefühlen und Gelesenem, halb gar. 🍓Assemblage aus Gefühltem und Gelesenem fühlt sich für mich gar nicht so falsch an 🍓Weitermachen, Unglauben, Fassungslosigkeit, Sprachlosigkeit, Vernetzen von Unreimheiten. Ein Gespinst aus Gefühlswahrheiten? Lüüüü cke/ge. Das was dazwischen ist. Raum, Leerraum, Vollraum, alles und nichts. Entscheidungen um der Entscheidungswillen, aber inhaltslos, eine Hülle ohne Materie. Greifen ins Nichts, um dann doch was in der Hand zu halten, also doch was, aber waaa s?! Lügenlücke. Wahrheitslücke? Vernetzung von Vernetzungen, um neue Vernetzungen zu schaffen. Ein Knäuel. Ein Materienknäuel, ein Materienlügenwahrheitsknäuel, nichts und alles halt. 🍓was ist eine Lüge? und wo unterscheidet sie sich zur Lücke? Und warum ist das hier wichtig?🍓 Stilles und lautes Chaos ohne Wahrheitsgehalt. Was ist da schon klar? Eine Assemblage aus Gefühlen und Gelesenem, halb gar. Weitermachen, Unglauben, Fassungslosigkeit, Sprachlosigkeit, Vernetzen von Unreimheiten . Ein Gespinst aus Gefühlswahrheiten? Lüüüü Leeer cke/ge . Das was dazwischen ist. Raum, Leerraum, VOLLRAUM , alles und nichts. Entscheidungen um der Entscheidungswillen, oder?!, aber inhaltslos, eine Hülle OHNE Materie.🍓hülle - schreiben, materie - praxis/kunst . kannst du deine materie umhüllen und durchziehen, sodass ein materienlügenwahrheitsknäuel sinnvoll wird?🍓

Greifen ins Nichts, um dann doch was in der Hand zu halten, also doch was, aber waaa s?! Lügenlücke. das Schriftbild gefällt mir+1 Wahrheitslücke? Vernetzung von Vernetzungen, um neue Vernetzungen zu schaffen . Ein Knäuel. Ein Materienknäuel, ein Materienlügenwahrheitsknäuel, ein Leeeeerraum Materienwahrheitswahrheitwahrheitnedochnichtwaseigentlichhä? 🍓Bitte schreibe das MATERIENLÜGENWAHRHEITSKNÄUEL !!!!!! hast du schon mal überlegt aktiv mit der Lüge zu arbeiten? 🍓

nichts und alles halt. Am Anfang ist Chaos, halb gar.🍓halb gar…🍓Dann Weitermachen, Unglauben, Fassungslosigkeit, Sprachlosigkeit in Materie umwandeln, weil da ist ja doch immer etwas. Ein Funken, hey ja, ein Funken, eine chemische Reaktion, ein Moment, ein Motivator? Eine Reaktion auf ein Gefühl oder eine Info. check was du meinst

Vernetzen von Hirnspinstern🍓ja, genau!🍓

Lüüüü Leeer cke/ge Im Zwischenraum zwischen dem Zwischen und dem Zwischen zum nächsten Gestalten.

VOLLRAUM , alles und nichts. Noch Hülle OHNE Materie dann wächste im Zwischen langsam ein Zwischen, das sich materialisiert und vom Zwischenzwischen zum nächsten Zwischenzwischen hangelt. Irgendwann ist es ja doch etwas?

Greifen ins Nichts, um dann doch was in der Hand zu halten waaa s?! –––> neue Vernetzungen werden zum Knäuel, dass dann vom Knäuel entknotet vom UN Fass bar zum FASS baren wird. 🍓durch kontext!🍓

nichts und alles halt
🍓darum situieren und positionieren!🍓 #3 Grüne Hose in der Peripherie, rote Hände, abwechselnd Bildschirm und Tastatur, bunte Farben der Textabschnitte. Tippen der Tastaturen, Atmen links und rechts von mir (schnief), Öffnen einer Flaschen (Gluckgluckgluck von Rosi) Meine kalte Nase, meine warmen Füße, mein schmerzender Unterleib Mein Parfum, das Café, in dem ich eben noch saß, Granatapfel Kaffee, Kühle, Neutralität Ist ein wenig wie Milchzähne ziehen. krass! voll!Oh je. So Reih um Reih aneinander gewachsen, jeder Kern hat eine eigene Form, die sich an ihren Nachbarkernen orientiert. tolle Beschreibung Leichtes Knacken beim Lösen, leichtes Knacken beim Draufbeißen. Der Geschmack von rot Fruchtigem. Ein wenig Bitter, ein wenig süß. Eine Mischung aus Ekel und Faszination. Roter, kalter Saft, ein leichtes Spritzen – Angst vor dem Abfärben der roten Flüssigkeit. Um die Kerne herum eine weiße Membran, die sich verfärbt. Pink- und Brauntöne kommen hinzu. Die Membran legt sich wie eine zweite Wand um die Kerne, sie schmiegt sich an sie, deckt sie, schützt sie, aber meine Fingernägel reißen sie auf. Es hat was Verbotenes, Brachiales, das aufzureißen. Meine Gedanken kreisen um eine Videoinstallation auf der Documenta 13 (musste ich nachschauen), die ich nur in Begleitung meiner Eltern sehen durfte. Hier wurde der Granatapfel stark sexuell aufgeladen und ich komm nicht umhin, diese Assoziation zu vergessen.
In der Gießerei arbeite ich mit Wachs. Wachs kann so viele Aggregatszustände aufweisen. In Berührung mit meiner warmen Hand erzeuge ich weiches Wachs, das sich formen lässt. Manchmal wird es aber zu weich, es fließt an Stellen, an denen ich es nicht haben mag. Dann halte ich ein mit Feuer gewärmtes Messer dran und Zack, es wird flüssig und zerfließt, fast magisch verschwindet die ungewollte Unebenheit. Daraus ergibt sich ein Spiel zwischen Zufälligkeiten und gezieltem Modellieren. Oftmals ist das Ergebnis ein ganz Anderes als das, was ich mir im Kopf ausgemalt hatte, oft ein viel Interessanteres. Wenn es mir gefällt halte ich das Stück Wachs in kaltes Wasser. Es wird hart. Die Form scheint abgeschlossen. Ich habe ein neues Objekt erschaffen. Doch Wachs kann sich verbinden, sich ergänzen. Wachs ist im stetigen Modus der Veränderung gefangen. Wachs kann aber auch weh tun, sich an mich kleben. Manchmal verbrenne ich mich. Es tropft auf meine Klamotten, erzeugt Fettflecken und Schlieren. Mit einer Silikonform kann man Wachsformen reproduzieren, scheinbar immer gleiche, perfekte Kopien, aber dennoch bleiben sie Unikate, denn das Wachs, so wie es reinläuft, je nach Menge, je nach Nachbearbeitung bekommt es eine doch andere Form. Flüssig, nass, heiß, klebrig, warm, anpassungsfähig zu starr, kalt und manchmal brüchig. Am Ende wird das Wachs in Gips gefasst, um es wieder ausbrennen zu lassen. Die Wachsform ist weg. Hinterlassen hat sie ein Negativ. Sie hat ihre Arbeit getan und wird so, wie sie war, nie wieder sein. Wachs ist endlich.was passiert, wenn der text ganz nüchtern ist? ich mag wie du die verschiedenen Eigenschaften des Materials und sein Eigenleben beschreibst Wachs ist mein ständiger Begleiter in der Gießerei. Wachs hat viele In Berührung mit meiner warmen Hand erzeuge ich weiches Wachs, das sich formen lässt. Manchmal wird es aber zu weich, es fließt an Stellen, an denen ich es nicht haben mag. Dann halte ich ein mit Feuer gewärmtes Messer dran und Zack, es wird flüssig und zerfließt, fast magisch verschwindet die ungewollte Unebenheit. Daraus ergibt sich ein Spiel zwischen Zufälligkeiten und gezieltem Modellieren. 🍓das wirkt so distanziert. wieso? ich denke, du könntest hier in einer aktiveren sprache mehr rausholen! so bleibt es ein bisschen ‘pseudoformal’, als könntest du dich nicht entscheiden…🍓 Oftmals ist das Ergebnis ein ganz Anderes als das, was ich mir im Kopf ausgemalt hatte, oft ein viel Interessanteres. Wenn es mir gefällt halte ich das Stück Wachs in kaltes Wasser. Es wird hart. Die Form scheint abgeschlossen. Ich habe ein neues Objekt erschaffen. Doch Wachs kann sich verbinden, sich ergänzen. Wachs ist im stetigen Modus der Veränderung gefangen. Wachs kann aber auch weh tun, sich an mich kleben. Manchmal verbrenne ich mich. Es tropft auf meine Klamotten, erzeugt Fettflecken und Schlieren. Mit einer Silikonform kann man Wachsformen reproduzieren, scheinbar immer gleiche, perfekte Kopien, aber dennoch bleiben sie Unikate, denn das Wachs, so wie es reinläuft, je nach Menge, je nach Nachbearbeitung bekommt es eine doch andere Form. Flüssig, nass, heiß, klebrig, warm, anpassungsfähig zu starr, kalt und manchmal brüchig. Am Ende wird das Wachs in Gips gefasst, um es wieder ausbrennen zu lassen. Die Wachsform ist weg. Hinterlassen hat sie ein Negativ. Sie hat ihre Arbeit getan und wird so, wie sie war, nie wieder sein. Wachs ist endlich. Wachs ist mein ständiger Begleiter in der Gießerei. Wachs hat viele Seiten, die in der Arbeit zum Vorschein kommen. In Berührung mit meiner warmen Hand wird er weich. Wir gestalten und verformen. Wir gehen in unserer Arbeit eine Symbiose ein, doch manchmal verstehen wir einander nicht. Durch meine Wärme verforme ich ihn manchmal so, wie ich es nicht wollte – sorry, Wachs. Mit einem heißen Messer schneide ich dann einen Teil von ihm ab, der mir nicht gefällt – nochmals scusi. Ich will, dass Wachs sich mir anpasst, aber eigentlich ist es ein Spiel zwischen Zufälligkeiten und Plan. Dabei ist Wachs aber selten das, wie ich mir von ihm wünsche und damit muss ich okay sein, mich abfinden. Und wenn ich ehrlich bin, eigentlich ist die Eigenwilligkeit von Wachs genau das, was ihn zu etwas Ästhetischen macht und unsere Arbeit zu etwas Gutem. Wachs ist flexibel, er kann sich verbinden (sich verbünden), sich ergänzen und nun ja, wachsen halt. Wachs ist im stetigen Modus der Veränderung gefangen. Ohne Veränderung liegt er nur rum, aber wenn er gebraucht wird, dann sieht man sein Potenzial. Wachs kann mir aber auch weh tun, sich an mich kleben. Manchmal verbrenne ich mich an ihm. Er hinterlässt Spuren, erzeugt Fettflecken und Schlieren und sorgt dafür, dass ich mich an ihn erinnere. Am Ende, müssen wir uns voneinander trennen. Wachs verbindet sich dann mit Gips und ich sehe ihn so, wie er war, nie wieder. Die Wachsform ist weg. Hinterlassen hat er einen Leerraum. Er hat seine Arbeit getan und wird so, wie er war, nie wieder sein. Wachs ist endlich und doch unendlich.

#4 Kalt, wenn lange nicht angefasst, warm, wenn ich ihn trage. Aluminium um meinen Finger. Ein Ring. Er umschmiegt passgenau meinen kleinen Finger. Auf dem Ring eine kleine Platte mit einem Hohlrelief, das Dreiviertel dieser Platte einnimmt. Es zeigt eine stilisierte aufgehende, oder untergehende, Sonne: Halbkreis an einer Kante mit ausgehenden Linien, die die Strahlen der Sonne nachahmen. Der Ring wurde geformt durch einen Guss, bei 900 Grad, dann schmirgeln, schmirgeln, schmirgeln. Abtragen der Unebenheiten, Schicht um Schicht. Bloß eine Maske tragen. Ein gifter Stoff, vor allem in kleinen Patikeln ist Vorsicht geboten. Die Kanten werden nach und nach weich bis zu meiner Zufriedenheit. 1 – passgenau auf meinen kleinen Finger abgestimmt 2 – weiches Aussehen, starres Material… visuelle Erfahrung gegenüber haptischer Erfahrung 3 – Objekt zum Tragen, mit der Voraussetzung, dass es passt. Kann aber auch aus dem Kontext gerissen und als Anhänger o.Ä. genutzt werden. 4 – Zeigt ein Motiv als Hohlrelief, das als aufgehende oder untergehende Sonne verstanden werden kann. Oder auch nicht. Situative Lesbarkeit. 5 – Unikat 1 – Handlungsmöglichkeit: Könnte als Siegelring genutzt werden. Hier müsste noch Wachs (o.Ä.) und Feuer hinzugefügt werden. 2 – Alternative Tragemöglichkeit: Könnte als Anhänger genutzt werden. 3 – Materialeigenschaft betrachtend: Könnte eingeschmolzen und zu etwas Neuem gegossen werden. 4 – Kann von mir am kleinen Finger getragen werden. An meiner linken Hand passt er besonders gut. Mit der Platte nach oben gerichtet. Das Sonnenmotiv entweder zu mir gerichtet oder zu gegenüber befindlichen Personen. 5 – <3

🍓ich finde deinen text aus session 1 besonders interessant! ich habe das gefühl, dass du in den späteren sessions doller darüber nachgedacht hast, was und wie du schreiben möchtest. an manchen stellen habe ich das gefühl, dass das den texten etwas leichtigkeit nimmt. 🍓

emil

#1
#2 Dem Sinn des Sehens einen Streich spielen. Assoziationen bewusst zulassen und ablenken. Das zu Lenken is sehr schwer. Weil man dann über die Rezeption nachdenkt, und das ist irgendwie schwierig und schränkt dann im kreativen Prozess ein.

ICH ARBEITE LETZLICH AN DER PRODUKTION VON BILDERN, vielleicht will ich mehr mit der Produktion von Gefühl arbeiten, das ist was Klamotten von Kunst im White Cube unterscheidet, man kann sie anziehen.

Ein Bild zu produzieren was schockt, was irgendwas auslöst, und mit diesem kurzen Moment spielen, ein Spiel mit dem Unterbewussten

Mit Assoziationen spielen

Muss man das erklären ? Bilder funktionieren so einfach und stehen für sich. Jedes Bild wird anders gelesen, von jedem Menschen. Höchst komplex aber gleichzeitig auch banal I guess. Verwirrend.
#3 meine glänzenden schwarzen mit weißer schrift drauf tastaturen vom macbook pro 2015, einen felck auf dem tisch der eine komicsher grüne farbe hat ich frage mich woher vielleicht vom Aktzeichnen was hier auch immer ist?, meine Fingernägel die ich mal schneiden könnte, Granatäpfel die fein säuberlich geschnitten wurden,lustiger vergleich eine sache noch undzwar das Beamerbild

ich rieche neutralen raumgeruch toller satz, aber gibt es das?🍓das ist wie die frage wonach mund eigentlich schmeckt bzw wie es wohl schmeckt, wenn man reinen geschmacksverstärker isst. ist neutraler raumgeruch dann ein raum, der ganz doll nach dir riecht?🍓 , ich höre tippen, Engine sounds (beamer)

rauspulen lustiges wort, Bienenwaben! les ich grad, hab ich auch gedacht. Granatapfel sieht rin wenig aus wie ein Organ, ich errinnere mich daran dass wir mal eine Lunge seziert haben in NW in der 9ten oder so, Lungenblässchen, Oberflächenvergößerung, Kapazität und so. Sinnlliche Erfahrung, nicht errinnernd: das Rot färbt die Serviette mit den Hasen. 🍓welche hasen?🍓Die Kerne verabschieden sich von ihrer Hülle, sie lassen sich einfach raustrennen wilde Gedankensprünge, spannend, weiter ausführen?intrusive thoughts einmal runtergeschrieben kinda

schmeckt bitter oder sauer ich verwechle das immer, aber lecker. Bisschen süß auch. Da gibt es so einen kleinen Kern, der knackt wenn man raufbeißt. ohh das sieht aus wie Zähne im Zahnfleisch, die rausgetrennt werden, meiner Schwester werden demnächst Zähne gezogen. Der letzte Kern, die Hülle sieht traurig aus ohne Inhalt. Zweckenthüllt.🍓schönes wort! was würde das in deiner mode beschreiben?🍓klebrig wie eine Wespe pulle ich mich durch die Frucht, aber aus Spaß, Insekten machen das um zu überleben denk ich. Vielleicht aber auch aus Spaß. Nun jetzt habe ich auch schon wieder das Interesse am Granatapfel der bestimmt von weit her geflogen gekommen ist, verloren. noch ein Stück? andere taktik, mal mit den Zähnen zuerst, wie ein Kind was alles mit dem Mund anfassen will. 🍓‘mit dem mund anfassen’ schön!🍓Ich würde jetzt nicht sagen dass ich Grantäpfel liebe aber sind schon ganz gut. knackendes BERSTEN wenn man es aufbricht. könnte man benutzen für ne eklige szene im Film. habe das gefühl ich kann in deinen kopf gucken+1

Mit den Händen, Sinnloche erfahrung meistens besonders stark wenn ich müde und hungrig war. Letzten Januar habe ich geschweißt. und mit einem Gasbrenner dicke Metall Drähte erhitzt bis sie rot wurden und dann mit einem Holzhammer raufgehauen um sie zu formen um einen Stein, den ich gefunden habe beim Wasser. Ich rieche noch das angekokelte Holz und den Stein, der unter der großen Hitze auch zu glimmen anfing und teilweise zersprang. Die wärme vom feuer, ich habe eine Schürze an. Der Brenner ist serh gefährlich heiß, ich hänge ihn an der Aufhängung auf. Dann schlage ich aufs Metall, das wölbt sich zaghaft, manchmal wie butter um die Ecken und Kanten. Die Farben verändern sich. Ich denke an Magma und Lava, an flüssigen heißen Stein, der einen großen Berg herunter fließt. klonk klonk klonk pssschhhhcccchhhchhkkkooo schutzbrille hoch, gucken was passiert, wie sich das Material verhält. ich selber trete zurück, ich werde langsam eins mit diesem Ding vor mir und spüre meinen Hunger nicht.🍓interessant! woher kommt der hunger?🍓Eine Kopie aus geformten Metallstäben, die die Form eines Steines annimmt. Daneben gesehen versteht man es schnell. Eine Kopie eben. Meine Sinnliche Erfahrung schweißen hauen anfeueren erhittzen für mehrere tage wird nicht sichtbar. Ein anderer Sinn tritt in den Vordergrund. EIn schneller Blick und man versteht. Was man da versteht wenn man es anguckt, versteht nur das Unterbewusste denk ich, warum man es irgendwie interssant findet, weiß ich nicht genau. aber darauf kommt es ja an. das irrationale Verstehen. (bisschen abgedriftet)

Personenbeschreibung: MacBook heißt silicon valley heißt arbeitet mit TECH -> ordentlicher Look. komischer Grüne Farbe heißt: undefinierbar, heißt: unberechenbar Ordentliche Fingernägel heißt gepflegt, passt zum ordentlichen Look (Fein säuberlich) Gleichgültigkeit in den Augen und melancholisch an komische Schulzeiten, Arzt*in –( wie schreibt man das neutral?)– wissenschaftlich arbeitende Person ein wenig traurig und immer erst einmal versuchen! Schaut gerne GORE Filme. unvorsichtig kein Rücksicht auf der Suche nach dem nächsten tollen Ding. Die Person ist heißß 🥵 weiß nicht recht wohin mit sich manchmal und kopiert deswegen andere, wird dadurch ein eigenes Selbst. Handelt oft unterbewusst und irrationales. WOAH
#4
mehr emojis in texten 🧇

emma

#1
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#3 Macbooks, azurblaue Flasche, Leoklebeband, Mein Handy, einen roten Punkt auf meiner Tastatur Tippen, Atmen, “Oh nein”, Eine Flasche die auf den Tisch gestellt wird, leises Lachen woher das oh nein Tasten, Ellenbogen auf Tisch, Schmerzen im Nacken Nichts, mein Shampoo Zahnpasta Die Trennwände sehen aus wie Bienenwaben und dazwischen sammeln sich Kerne. Komisch es Kerne zu nennen, weil da ist ja noch ne Menge Fruchtfleisch drum herum. Obwohl eigentlich gar nicht so viel, wenn ich darauf beiße ist da schnell ein hartes Körnchen das bitter schmeckt. Erst süß, dann bitter - bittersüßsuper!. Wenn man das Körnchen zerkaut schmeckt es ein bisschen wie Schnee. Meine Fingerspitzen sind ganz rot. Bei mir Zuhause gab es Granatapfel nur wenn wir Besuch hatten. Mein Vater hat sich immer Handschuhe angezogen um den zu spulen. Es hat immer in alle Richtungen roter Fruchtsaft gespritzt, das hat ihn genervt. Ich denke daran, wie ich mit meinen Freundinnen in Wien auf dem riesigen Markt am Yppenplatz Granatäpfel gekauft habe. Dann saßen wir in der Küche am Fenster und haben die gegessen zusammen, das war schön. Das Gefühl beim draufbeißen macht irgendwie süchtig. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man irgendwann genug davon hat. Jetzt habe ich einen kleinen Fleck auf meinem Pulli, Emil sagt der geht nie wieder raus. Vielleicht hat man nicht genug vom Kerne kauen sondern vom rauspulen. Wenn man einen Fleck auf dem Pulli hat zum Beispiel. Die Kerne sehen ein bisschen aus wie Zähne. Schön in einer Reihe im Granatapfelmund. Zähne rauspulen, wie eklig. Jetzt ist der Mund leer. Sieht komisch aus, nicht mehr so schön und geheimnisvoll wie voher. Die Schale sieht aus wie ein herbstlich-rot verfärbtes Blatt und fühlt sich an wie Ledernicer vergleich. Es bisschen faltig ist sie schon. Das Innere sieht aus wie eine Koralle oder ein Pilz, irgendwie außerirdisch. Da wo der Granatapfelsaft an meinen Fingern war ist jetzt ein komischer Widerstand wenn ich sie aneinander reibe. Das gefällt mir überhaupt nicht, mir läuft ein Schauer über den Rücken wie wenn ich als Kind meinen Globus auf meiner Fensterbank aus Stein bewegt habe und es so einen fieses Geräusch gab. Wie wenn Kreide über eine Tafel kratzt. Ich glaube ich sollte öfter Granatäpfel essen. Vielleicht einfach mal in einen reinbeißen und alles darf rot werden.guter anhang Ich bin gedanklich immer bei den Menschen, die meine Arbeit irgendwann sehen. Beim Machen denke ich ganz viel daran, wie ich ihnen das Gefühl geben kann, dass ich zu dem Thema, das ich bearbeitet habe, fühle. Meine Sinneserfahrungen sollen ihre sein, meine Gedanken sollen zu Material und Text und Bild und Sound werden und in ihren Köpfen wieder zu Gedanken. Ich will Dinge nicht einfach sagen, nicht einfach ein Statement machen. Ich will lieber Spuren legen, auf denen andere Wandern könnensehr schöne sätze. So wie ich die Netze, die ich knüpfe und nähe anfasse, so sollen diejenigen die sich in der Ausstellung zwischen ihnen bewegen sie anfassen dürfen. Manchmal finde ich das etwas so “richtig” oder “schön” oder vielleicht auch nur “passend zu meiner Vorstellung” aussieht, ohne dass ich sagen könnte, warum. In Worten kann ich es nicht erklären. Aber ich kann selber Bilder erschaffen, filmen, verfremden. Textile Skulpturen formen, nähen, Stoffe anfassen. Töne aufnehmen, darüberlegen, abstrahieren. So kann ich mich etwas annähern, dass ich wohl am besten sinnliche Intuition nennen kann. Gedanken zu einem Thema - oder vielleicht gar Erkenntnisse - die nicht verbal, sondern visuell, haptisch, emotional eintreten. Was ich tue ist ein Thema spannend und wichtig zu finden und das dann auszudrücken. Die Person ist sehr verkopft. Sie assoziiert viel, aber es fällt ihr schwer etwas zuende zu denken. Sie hat gerne viele lose Fäden in der Hand. Sie hat Angst davor sie zu einem Ganzen zusammenzusetzen, weil sie denkt dass sie dann nicht zufrieden wäre. Weil sie denken würde, dass es nicht gut genug ist. Ihr ist sehr wichtig, was andere über sie denken. Manchmal glaubt sie, dass sie ohne die Erwartungen der anderen, die sie zu lesen glaubt, nicht mehr greifbar wäre. Wenn sie sich nicht in der Wahrnehmung andere spiegelt, denkt sie, wäre sie verschwunden. Sie ist etwas naiv, natürlich weiß sie nie wirklich genau was andere denken. Vielleicht sind es alles nur Einbildungen, Wahnvorstellungen, von denen sie sich ihr Sein diktieren lässt. Klar, eigentlich müsste sie selbst entscheiden, sich nicht abhängig machen von den anderen. Aber zuzugeben, dass sie vielleicht viel Zeit und Kraft verschwendet hat, um die negativen Gedanken der anderen über sich zu ändern, obwohl diese sie nie gedacht haben, würde ihr Kartenhaus zum einstürzen bringen.
#4
Erinnerungen am Anfang mit aktueller Erfahrung verknüpfen? ## igor
#1 Ein sehr süßer rosafarbener Kaugummi-Backstein mit einem nostalgischen chemischen Erdbeergeschmack der mich zurück auf den Pausenhof wirft 🍓…vom kaugummibackstein auf dem schulhof umgehauen…🍓

Kaugummi nummer zwei Bubblegum-Mode On Kauen, kauen, kauen Und es wird nicht kleiner is das ein vers? Ich kann nicht aufhören zu kauen, sonst hätte ich einen gefühlt Tennisball großen Klotz der mir quer im mund liegt und jegliche meiner Feinmotorik blockiert

So langsam schaffe ich es einen Rhythmus aufzubauen zwischen kauen, tippen, kauen, tippen,…
Ich frage mich, wann ich das letzte mal zu viel Kaugummi im Mund hatte und muss direkt an Centershock Wetten aus meiner Schulzeit denken Mit Kaugummis verbinden ich das Teilen <3<3

Genau wie der Geschmack meines super Autsch Auf zunge gebissen Ganz übel… Richtig sinnbildlich beschrieben, gefällt mir Genau wie der Geschmack meines super duper hubba bubba vergeht auch meine Lust an meinem Kaugummi und entweder spuck ich es aus, oder ich schmeiße noch eins ein Ich glaube ich kriege Bauchweh… es hat sich ausgekaut @ O ③ @⑥ O @ B BO

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3( ) ( I )   / ich stelle mir vor ich würde ton kauen, oder ein Kaugummi kneten, gleichzeitig wenn ich die Augen zu mache, merken ich keinen unterschied zwischen dem objekt in meinem mund und dem in in meiner hand, eine Symbios aus ton und Kaugummi 🍓kann ich mir vorstellen🍓 ich nehme beides in die hand und zerknete als wäre es schon immer eins ob mein mund noch unterscheiden könnte zwischen den zwei Ursprüngen
#2 Warum schreibe ich nix auf Fehlt meiner arbeit ein schreiben ? ~Persöhnlich dachte ich immer das~ das schreiben einerseits eine neue Ebene der Wahrnehmung und des Verständnisses aufbauen kann aber zugleich diese auch genauso abbaut 🍓kannst du dir das schreiben auch als werkzeug vorstellen, um dir dinge verständlich zu machen? -beim schreiben hast du zeit, kannst über geschriebenes nachdenken, es bearbeiten, löschen, erweitern….🍓 ~Wie kann ich es schaffen das was ich~ schreiben würde zu meiner arbeit visuell umzusetzen 🍓ich stelle mir gerade eine schrift in ‘PHANTASTISCH’ vor, die erstmal gar nicht mit worten funktioniert und mit der du eine visuelle, an schrift/sprache angelehnte oder schrift/sprache imitierende oder schrift/sprache ersetzende/ergänzende umsetzung probieren kannst. ich denke dabei an das portfolio, das du uns zu beginn gezeigt hast. an deine kohlezeichungen und die drucke und plissees. im rapport ‘schreiben’, striche in diese richtung und in diese richtung und dann in eine weitere rochtung, sie fügen sich ineinander, tragen sich gegenseitig und schließen aneinander an, ohne sich direkt zu berühren. sie schmiegen sich aneinender an, begleiten sich gegenseitig, wie der kontak von haut und kleidung. wiederholung schafft sinn, verschiebung erweitert und stützt. - vielleicht…-aber so stelle ich mir dein ‘PHANTASTISCH SCHREIBEN’ vor. kannst du dir deine art des phantastisch schreiben vorstellen? KANNST DU UNS EINEN TEXT AUF ‘PHANTASTISCH’ SCHREIBEN UND UNS ANSCHLIEßEND DAVON ÜBERZEUGEN; DASS DAS EIN ECHTER TEXT IST? vielleicht können dir die regeln, die du aufstellst dabei helfen…[eine echte text und textil-aufgabe ;)]🍓 Warum visuell Sehen können die meisten und fühlen eigentlich alle Durch Text entsteht oft eine barriere und unzugänglichkeit, einerseits durch die gewählte sprache aber auch durch das medium ~Das auge sieht immer zu erst~ Wenn ich mir vorstelle auf eine künstlerische arbeit zu schauen und daneben ein text dazu springt mein auge direkt auf die Arbeit Es reizt mich mehr Wie schaffe ich es einen text? zu schreiben der 1 zu 1 mit der künstlerischen Arbeit einhergeht und gleichzeitig visuell genauso reizvoll zu gestalten wie auf das Bezogene schreiben AUF die arbeit statt über dann würde der Text die künstlerische Arbeit ja ersetzen, oder? In meiner praxis beschäftige ich mich mit strukturen und kontrasten ob visuel, haptisch oder kontextabhängig auf textil in Bezug auf den Körper und dem Gefühl des Tragens Wie und wann entsteht eine neue struktur die die Wahrnehmung der Oberfläche** verändert Gut finde ich dabei zu wie durch die wiederholung von körpern bewegungen und schon bereits bestehenden strukturen neue oberflächen zusammenwachsen wie beeinflussen oberflächen das gefühl des tragens
#3 Diese Person geht von einem Konstrukt aus, dass Kunst ein spiegel der eigeneren Wahrnehmung ist Das visualisieren und zeigen vom eigenen blick auf die Welt Diese Person geht auch davon aus, keinen eigenen blick auffangen zu können, lediglich die Wahrnehmung anderer blicke adaptieren zu können Diese Person ist sich dem eigenen sehr bewusst aber gleichzeitig total verunsichert Wie ein Imposter fühlt sich die Person zwischen all denen, die den eigenen individuellen blick zeigen Diese Person erkennt diese Adaption aus haptischer Wahrnehmung als eigenen Blick an und lernt diesen als eigenen zu zeigen
#4 ein Kleidungsstück, zusammengenäht aus einem naturfaser stoff bedruckt mit einem raport artigen Siebdruck motiv welches die wahrnehmung des ursprungs verändert und eine völlig neue oberfläche entstehen lässt ein Gefühl welches durch das Bewusstsein von was ist kleidung wahrgenommen werden soll Ein wohlfühlen durch das bewusste tragen von dieser kleidung Stoffe auf Haut, labels im nackenund sie kratzen ganz doll …ist das gut oder sollte da lieber keins sein?, schicht über schicht aber was trage ich was ist das für stoff, was ist das für ein label, welche schicht kommt über welche schicht was machen oberflächen mit meinem bewusstsein und welche zeige ich nach außen Oberflächen und Bewusstsein: Wie entstehen Oberflächen Wie entsteht Bewusstsein. durch die wiederholung von aneinanderreihungen oder von willkürlichen bewegungen durch die wiederholung von verschiedenen Körpern oder von unterschiedlichen Oberflächen durch die wiederholung von Kontrasten oder Gefühlen ha hier is selber eine wiederholung war das geplant? Jeder Baustein in einer oberfläche reagiert mit dem nächsten Baustein Sie verschmilzen, beißen, tragen, verstecken, überlagern, setzen kontexte und tragen die Verantwortung konsument*innen ihr Bewusstein anzuregen 🍓in diesem absatz beschreibst du doch eigentlich schon dein ‘PHANTASTISCHES SCHREIBEN’🍓 kontext 1 die probe findet am Körper statt und findet hier die volle Fülle des seins der Körper, der individuelle output des ichs steht in konstanter berührung mit der probe ich spüre was ich trage kontext 2 die probe hängt im kleiderschrank und staubt und ist dadurch eingeschränkt in ihrer vollen fähigkeiten des seins. lediglich die Augen und Hände haben die Möglichkeit einen Ausschnitt aus der Fülle der Probe wahrzunehmen Diese verzerrte wahrnehmung ist nicht zu verwechseln wie mit kontext 1 sie regt jedoch dazu an, die volle Fülle wahrnehmen zu wollen ich weiß was ich tragen könnte Kontext 3 die Probe findet in 2 dimensionaler Form statt durch ein Abbild und verbietet dem ich jegliche eigenschaft der probe ehrlich wahrzunehmen blendet das ich mit einer im Kopf produzierten Vorstellung von einer Wahrnehmung ich weiß nicht was ich trage

lena

#1 darf man so? ist das kaugummi oder reiningungsmittel?Meine Zähne haben sich schon lange nicht mehr so …besonders angefühlt. Ich spüre, wie sich die Säure in meinen Zahnschmelz frisst, das regt mit Sicherheit eine gesunde Regeneration an…oder nicht. Wie dem auch sei, das Knirschen ist doch herrlich. So langsam ebbt der Geschmack ab und nur noch das Gefühl bleibt Zäääh: Träge schleppen sich meine Sätze voran und kaum einer kann mir sagen, wo es nun hinführt 🍓<3🍓und wo es ein Ende findet, das Schreiben ist endlos und obwohl ich mich nach dem Ende sehne geht es immer weiter, denn irgendwo muss man ja hin oder stehen bleiben ist keine Option, es muss weitergehen, inzwischen habe ich schon vergessen wovon dieser Satz, der schon ohne viel Inhalt began, eigentlich hinführen sollte,…🍓die lange reise wird schön durch die länge des satzes unterstützt🍓 Klebrig: AllesistirgendwiemiteinanderVerbundenWofängtmeinBackenzahnanwohörtder 🍓hier genauso! dein umgang mit satzbau und zeichen(aus)setzung nehmen den inhalt gut auf! sehr schön!🍓 SchneidezahnaufinzwischenlassensichdiezweinichtmehrunterscheidenwowirddieserSatzendenwennichihmkeinEndesetze Toll!+1+1+1+1 Stumpf: Hier kurze Sätze schreiben. Es ist als würden meine Hand und mein Mund gerade das gleiche erleben und ich weiß nicht ob ich das gut finde, nein, ich bin mir eigentlich schon sicher: find ich nicht gut. In einem Versuch das komische Gefühl loszuwerden habe ich den Handschuh ausgezogen, das Resultat: das ist noch viel komischer. Jetzt liegt hier dieses kleine Klümpchen Ton in dem auf links gedrehten Handschuh. Sieht traurig aus, alleine, vergessen. Weggeworfen, wie ein altes Kaugummi, das unter den Cafétisch geklebt wurde in das man aus Versehen reingreift.
🍓das arme klümpchen ton …schön, wie kaugummi und ton hier bei dir zusammenkommen!🍓 ________________________________
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This is it.ascii art, nice+1 Es ist als würden meine Hand und mein Mund gerade das gleiche erleben und ich weiß nicht ob ich das gut finde, nein, ich bin mir eigentlich schon sicher find ich nicht gut. In einem Versuch das komische Gefühl loszuwerden habe ich den Handschuh ausgezogen, das Resultat: das ist noch viel komischer. Jetzt liegt hier dieses kleine Klümpchen Ton in dem auf links gedrehten Handschuh. Sieht traurig aus, alleine, vergessen. Weggeworfen, wie ein altes Kaugummi, das unter den Cafétisch geklebt wurde in das man aus Versehen reingreift. Es ist als würden meine Hand | und mein Mund gerade das gleiche erleben und ich weiß nicht ob ich das gut finde, nein, ich bin mir eigentli | ch schon sicher/ * hier hinkleben* / find ich nicht gut. In einem Versuch da | s komische/ * hier hinkleben* /Gefühl loszuwerden habe ich den Handschuh aus | gezogen, das Resultat: das ist noch viel komischer. Jetzt liegt hier dieses kleine Klümpchen Ton in / * hier hinkleben* / dem auf links gedrehten Handschuh. Sieht traurig aus, alleine, vergessen. Weggeworfen, wie ein altes Kaugummi,/ * hier hinkleben* /das unter den Cafétisch geklebt wurde in das man aus Versehen reingreift. Baaah ja ausspucken. Guter Punkt. Leide ich hier vor mich hin, beschwere mich über das Gefühl und hätte das doch einfach ausspucken können. Es wurde ausgespuckt. Versuch 2: neues Kaugummi: Je mehr man übers Kaugummikauen nachdenkt, desto mehr verdirbt man sich auch die Freude daran. Was mache ich hier eigentlich? Kauen, kauen, kauen, kauen, kauen, kauen, kauen, kauen, kauen, kauen, kauen, kauen, kauen, kauen, kauen, kauen, kauen, kauen, kauen, kauen, kauen, kauen, kauen , kauen, kauen, kauen, kauen, kauen, kauen, kauen, kauen, kauen, kauen, kauen, kauen, kauen. Wieso ist da so spaßig?
#2 Gibt doch so viel mehr dazu zu sagen als nur über die Technik zu reden oder die Tradition oder das Handwerk…wobei eigentlich ja alles davon Teil der Begeisterung ! ! ! dafür ist. Die Begeisterung,! ! ! emotionale Verbindung ! ! !darstellen, daran haperts. Ich will allen sagen was daran so fantastisch ist, was dahintersteckt, warum es mir persönlich so viel bedeutet (gleichzeitig aber selber unwissend warum dem so ist)hmm. Aber das wäre ungefähr so verständlich und spannend, wie jemandem zuzuhören, der leidenschaftlichen gerne Codes schreibt. (Vermutlich etwas verständlicher, aber das ist eigentlich der Punkt) Wie kann man Emotion! ! !, Begeisterungen, ! ! ! Empfinden ! ! ! wissenschaftlich🍓(wieso denn auch?!)🍓vermitteln, wenn dafür meistens kein Platz ist🍓wieso nicht?🍓. Oder vielleicht nicht (wissenschaftlich) vermitteln, sondern einfach und verständlich+1, dass die zuhörende/lesende Person nicht direkt das Interesse und den Faden verliert. 🍓oder sich einfühlen kann?🍓Irgendwie die Gefühle vermitteln, das ist halt nicht nur schön anzusehen! Fühlen soll man das!liest sich bisschen wie eine Kolumne, ich mags! 🍓Begeisetrung, emotionale Verbindung, Empfinden. -> geht es hier tatsächlich um emotionen, die ja auch sehr individuell sein können,oder um eine ‘sinnliche Vermittlung’? ein wecken von interesse, das dann auch zu einer einfühlung führt? wie könntest du das machen? ich finde deinen schreibstil übrigens sehr cool! vielleicht kannst du mehr auf das material eingehen, sodass die lesenden die chance bekommen, sich das anfühlen deines materials und deiner praxis vorstellen zu können. klöppeln ist nicht sehr verbreitet, viele haben -wenn überhaupt- nur eine grbe vorstellung. 🍓 Gibt doch so viel mehr dazu zu sagen als nur über die Technik zu reden oder die Tradition oder das Handwerk… wobei eigentlich ja alles davon Teil der Begeisterung dafür ist. Die Begeisterung, emotionale Verbindung darstellen, daran haperts. Ich will allen sagen was daran so fantastisch ist, was dahintersteckt, warum es mir persönlich so viel bedeutet (gleichzeitig aber selber unwissend warum dem so ist). Aber das wäre ungefähr so verständlich und spannend, wie jemandem zuzuhören, der leidenschaftlichen gerne Codes schreibt. (Vermutlich etwas verständlicher, aber das ist eigentlich der Punkt) Wie kann man Emotion, Begeisterungen, Empfinden wissenschaftlich vermitteln, wenn dafür meistens kein Platz ist. Oder vielleicht nicht wissenschaftlich vermitteln, sondern einfach und verständlich, dass die zuhörende/lesende Person nicht direkt das Interesse und den Faden verliert. Irgendwie die Gefühle vermitteln, das ist halt nicht nur schön anzusehen! Fühlen soll man das! immer wieder ist die Sprache von Begeisterung , dabei ist das Wort irgendwie zu klein. aber ich kenn kein größeres Wort die Begeisterung als Faden ? begeistert, aber (gleichzeitig selber unwissend warum dem so ist) nicht den Faden verliert.! für andere greifbar ! machen und sie selber zum Festhalten ! animieren, nicht mit lauter bunten Fäden überfallen, die ich selber doch alle so prima finde. den Weg zu “Ziel” (gibt’s eigentlich nicht, aber in die Richtung der Begeisterung) zeigen, statt direkt mit der fertigen Faszination überfallen 🍓schön! langsam rantasten, klöppeln überfält ja auch nicht - in vielen kleinen sich wiederholenden bewegungen tastet es sich langsam voran.. ein paar schritte vor, dann vieder eine drehung zu rück und nochmal 2 schritte vor und wieder kurzer schritt zurück und nochmal vorwärts. sich langsam von faden zu faden durch das muster hangeln… 🍓 das ist halt nicht nur schön anzusehen! Fühlen soll man das! aber fühlen wollen, die Begeisterung so vermitteln, dass sie auf andere überspringt, den Faden weiter spannen
#3
#4 Ein Fetzen Stoff, ein bisschen Garn, 4 Knöpfe, fühl mal, guck mal, stell dir vor ! Das wird ne Hose. Ist der Stoff weich genug, zu weich? Musst du dir mal als Hose vorstellen . Wie sieht das Garn darauf aus oder Garn und Knöpfe zusammen? Musst du dir vorstellen , wie’s an ner Hose aussehen würde. Eigentlich ist die Probe doch viele kleine Proben zusammen. Knöpfe und Garn zusammen sind das eine, Stoff und Knöpfe nebeneinander etwas anderes, man sieht die Hose mit jeder Kombination etwas anders. ,versuch mal dir das vorzustellen . Ein paar Dinge muss man ignorieren, die schief abgeschnittene Kante vom Stoff, zwar Teil der Probe, aber nicht repräsentativ für das fertige Werk, stell dir vor das wäre später versäubert, der Knopf auch nur ein Fundstück, es wird später wohl aber ein ähnlicher, kannst dir’s vorstellen? an die Vorstellungskraft der Leser:innen appellieren, toll! 1. ein [zu kleiner] Ausschnitt aus dem ganzen [Stück Stoff] 2. soll das Material repräsentieren/ Aussehen simulieren 3. eigentlich zu klein um sich daraus das Ganze vorzustellen 4. veränderbar, wenn man die einzelnen Teile tauscht scusi, hab sonst Eizellen gelesen 5. eigentlich fehlt zu viel um sich ein richtiges Bild machen zu können 6. das meiste muss man sich vorstellen. 🍓das ist richtig schön geschrieben und erinnert mich an einen schreibstil in eonem roman, den ich mal gelesen habe. ich hoffe, ich komme wieder drauf, welcher das war!🍓 1: Die Probe auf Papier, leeres Weiß im Hintergrund, der einzige gegebene Kontext sind die anderen Elemente der Probe selbst. Aber kaum ein Kleidungsstück existiert in einem so leeren Raum. Repräsentativ ist diese Darstellung wohl kaum. Dafür kann man sich voll und ganz auf die Stofflichkeit selbst konzentrieren. 100% Probe, 0% was dadraus wird Mag die Gegenüberstellung von Alles und Nichts 🍓Repräsentativ ist sie nicht, man kann sich voll und ganz auf die Stofflichkeit konzentrieren: Könnte hierin der Schlüssel zur ‘einfühlung in deine begeisterung’ (Begeisterungsvermittlung?) liegen? kannst du eine Probe geben, an der wir die Stofflichkeit der Begeisterung fühlen/ertasten können?🍓 genau so ergeht es mir in meinem kopf mit modeentwürfen auch

2: Die Probe an der Puppe, die Knöpfe gesteckt in einer Reihe, der Stoff in Formen drapiert, die Probe ist beinahe schon ein richtiges Kleidungsstück. Man kann sich vorstellen wie sich der Stoff am Körper verhält, die Details, die unter Punkt 1 betrachtet wurden sind hier weniger relevant, eigentlich zu klein für diesen Kontext. Stattdessen ist der Fokus auf dem Gesamtbild. 50/50 Probe und Resultat

3: Die Proben vergessen auf dem Cafétisch. Irgendwer findet sie und denkt sich, was das wohl sein soll? Es steht nirgendwo dran “das wird ne Klamotte!”, kann man das dann überhaupt erahnen, nur durch’s anschauen? Vielleicht bertrachtet der Mensch, den Glanz der Knöpfe, fässt kurz den Stoffschnipsel an, das kleine bisschen Garn wandert vermutlich direkt in den Müll, der Stoffschnipsel nach kurzem Betrachten dann auch. Ich glaube in dem Kontext ist die Probe auch keine Probe mehr.
🍓proben brauchen kontext! vielleicht kannst du begeisterungsvermittlungs-/einfühlungsproben immer wieder in den konzeptuellen kontext deiner arbeit einklöppeln, sodass sie sich zusammen von faden zu faden durch das muster hangeln und sich so gegenseitig kontext geben. mal ein schritt vor, mal einer zurück, aber immer sich gegenseitig stützend….🍓

Vermisse dich jetzt schon im Kurs! Grüße nach Oslo <3

lunis

#1
#2 「土味」oder「つちあじ」TSUCHI-AJI der Geschmack von Ton oder was schmeckt überhaupt? !! Fünf Geschmäcker des menschlichen Geschmacksinns. Unendliche Geschmäcker für unendliche Geschmacksmuster. | Ein Geschmacksmuster ist ein gewerbliches Schutzrecht – kein Empfinden von Ästethik. 🍓ist das so? schließt der schutz eines designs ein geschmacksempfinden aus?🍓| Aber Schmeckt Ästethik? 🍓Was verstehst du unter geschmack, empfinden und Ästhetik- es gibt einige unterschiedliche Bedeutungen der Begriffe, was du hier auch andeutest. Vielleicht wird es in dem Moment noch spannender, an dem du die unterschiedlichen Geschmack-und Ästhetikbegriffe diskutierst. Ich denke an das Beispiel der verschiedenen bedeutungen von ‘after’, das ich bei rosi schon erwähne: ca zeile 182-189. die autorin des essays nähert sich einer eigenen bedeutung von ‘after’ an, indem sie seine vielen verschiedenen bedeutungen diskutiert und in ihre welt einordnet. sie positioniert sich sozusagen indem sie ‘after’ einkreist und hin- und herschiebt 🍓Jemand kann also einen (guten) Geschmack haben, aber kann ein Muster innerhalb dieser Präferenzen gefunden werden?

ccc 「土味」oder「つちあじ」TSUCHI-AJI der Geschmack von Ton oder was schmeckt überhaupt? Fünf Geschmäcker des menschlichen Geschmacksinns. Unendliche Geschmäcker für unendliche Geschmacksmuster. | Ein Geschmacksmuster ist ein gewerbliches Schutzrecht – kein Empfinden von Ästethik. | Aber Schmeckt Ästethik? Jemand kann also einen (guten) Geschmack haben, aber kann ein Muster innerhalb dieser Präferenzen gefunden werden? Woher kommt unser gestalterisches Empfinden? Wer prägt es? Was haben wir als Individuum damit zu tun? Geschmacksmuster | Empfinden | Individuum | Schmeckt Ästethik? Zurück zum Material Ton. Der Versuch Ton in seiner Materialität zu begreifen. Geschmacklich schwierig, mechanisch immerhin ein Grund für ein Experiment. Weich, sanft aber fest, formbar. Der Ton lässt sich durch hinzugabe von Speichel und durch hin- und herfalten mit der Zunge in eine Art Brei lösen – so fein, dass es gelingt diesen durch die Zahnreihen zu schieben. Wie feines Schleifpapier im Abgang. Die nächste Probe beinhaltet eine Zugabe von feinem Schamott (zu kleinen Körnern gemahlener, gebrannte Keramik). Beim Kauen knirscht es deutlich. Die Rückstände bleiben zwischen den Zähnen und auf den Kauflächen hängen. wie würde der geschmack der proben da reinspielen?Durch das Hinzufügen von unterschiedlichen Schammott stärken … desto mehr CRUNCH. Haptik beginnt mit dem Auge, über die Haut, über Geschmack ?!? #3
Kaugummiii kann vieles. Den Atem erfrischen, gut für die Zähne sein, die Zähne weißer machen, dich zum kauen bringen, bis der Kiefer schmerzt, so sauer sein, dass der speichel fließt, so frisch sein, dass es beinahe scharf ist. Und es kommt in der verschiedensten Formen daher. Rund wie eine Kugel, länglich (eher wie eine Pille), aufgerollt als Band oder als Streifen. Uuuuuuund sooo viele Geschmäcker…. und ebenso können viele Kaugummis unheimlich enttäuschend sein. Zu zäh, zu weich, zu wenig Geschmack. Zumal der Geschmack meist nach wenigen Augenblicken verflogen ist. Warum kauen wir also Kaugummis? Warum kaut ihr Kaugummis? Kaut ihr Kaugummis? Rückblickend in meine Kindheit hatte ich vermutlich drei intensive Kaugummi Momente: Das EIS, welches mit Kaugummi im Stiel definitiv einen usp erhält, dafür aber durch und durch geschmacklich einbüßt – oder war ich einfach noch nie ein Fan von “Kaugummi & Schlumpfgeschmack”. Insbesondere ist mir aber die Konsitenz in Erinnerung geblieben. Nach wenigen Minuten kauen wird das Kaugummi spröde und begonnt sich aufzulösen. Das Kugelkaugummi aus dem Automaten. Für wenige Mark oder 10-20 EuroCents, kann die Kugel durch drehen eines Schalters an dem Automaten errungen werden. Nachdem der Schalter, begleitet von dem vertrauten Surren, einmal gedreht wurde, klimpert die harte Zucker-Kaugummi Kugel durch die Maschine und kann entnommen werden. Was jetzt folgt ist, und war mir nie ein Genuss: Das Kauen. Je nach Witterung kann das Kaugummi verschiedene Konsistenzen haben und je nach Benutzung des Automaten auch unterschiedlich alt sein… unter allen Umständen jedoch eins: Steinhart. Und totzdem immer wieder den Automaten genutzt, nur um den Automaten genutzt zu haben. Ich glaube, diese teilen sich Viele. Der Winner meines “Kindheit-Kaugummi-Rückblickes” ist definitv das “CenterShock”. Hierbei handelt es sich nicht nur um das Kaugummi mit der kürzesten Geschmacksdauer, sonder auch um das Intensiveste, vielleicht sogar eine Mutprobe wert. Bereits beim ersten Kontakt im Mund zieht sich der Gaumen zusammen und die Speicheldrüsen werden zur Produktion gezwungen – getriggert durch die saure Ummantelung des Kaugummis. Beim ersten Biss kann ein kleines “ploppen” wahrgenommen werden. Der “Center” ist erreicht und der “Shock” kommt in From von einem satten “spritzer” SAUER direkt aus dem Kaugummi. Für einen Moment, ein Geschmackserlebnis von süß und vor allem SAUER – Herrlich. … Das wars. das Erlebnis ist vorbei, der Geschmack verflogen. Das Kaugummi wird im Mund zu einer Kugel geformt und dann per “Volley” - so weit wie emöglich - weggeschossen und landet auf der Windschutzscheibe eines parkenden Autos. #4
mags, wie die geschichten erzählt werden, sehr bildlich

carola

#1 mein Mund ist voll, es ist suess, wird immer mehr, mehr suess, mehr matschig, mehr Kaugummi, es wird immer weicher, verliert schnell an Geschmack, verdrängt meine Zunge, verfluessigt sich und wird zunehmend untrennbar von den Schleimhaeuten in meinem Mund, der Geschmack ist fast schöne Lücke Ich muss schnell sein, schneller als der Geschmacksverlust, kauen, schreiben, kauen, schreiben, kauen, schreiben … Kauen nicht vergessen … schreiben nicht vergessen Das Kaugummi loest sicht auf, verfluessigt sich, die Worte auch? Verliere die Kontrolle, was passiert hier? Der Geschmack ist weg, die Worte auch. Spucke es aus.gutes ende +1 O O O O (…) (…) (…) … … … (…) (…) … …. ….. …… ……_ _ _ ___ ____ _______ ______________ ( ) ( ) * 8 (=)()(________)o0**’’’%%%oO0o0_( )§..o_%§%.o.o…o………..8( )()._._._._.._._.*_8 mein Mund ist voll, es ist suess, wird immer mehr, mehr suess, mehr matschig, mehr Kaugummi, es wird immer weicher, verliert schnell an Geschmack, verdrängt meine Zunge, verfluessigt sich und wird zunehmend untrennbar von den Schleimhaeuten in meinem Mund, der Geschmack ist fast weg

Ich muss schnell sein, schneller als der Geschmacksverlust, schreiben, kauen, schreiben, kauen, schreiben, Kauen nicht vergessen … schreiben nicht vergessen Das Kaugummi loest sicht auf, verfluessigt sich, die Worte auch? Verliere die Kontrolle, was passiert hier? Der Geschmack ist weg, die Worte auch. Spucke es aus. mein Mund ist voll OOOO wird immer mehr … mehr matschig …. es wird immer weicher, verliert schnell an Geschmack, verdrängt meine Zunge, verfluessigt sich und wird zunehmend untrennbar von den Schleimhaeuten in meinem Mund, der Geschmack ist fast weg

Ich muss schnell sein, schneller als der Geschmacksverlust, schreiben, kauen, schreiben, (…) schreiben gegen die zeit man spürt sie wie sie dir wegfliegt Kauen nicht vergessen … schreiben nicht vergessen Das Kaugummi loest sicht auf, verfluessigt sich, die Worte auch? Verliere die Kontrolle ….._ _ __ _____ Der Geschmack ist weg ( ) die Worte auch *gehen für dich wortverlust und geschmacksverlust einher? Der Ton braucht länger um sich meiner Körpertemperatur anzupassen, wird dafür aber nicht weicher, auch nicht mehr, eher fester. Die Bewegung der Hand ähnelt der des Kauens

Ich möchte den Ton nicht mehr kneten, möchte ihn formen
#2 Der Promt erinnert mich an eine Arbeit die ich gemacht habe mit dem Titel “Ohne Worte”. da wollte ich etwas ausdrücken, was ich nicht in Worte fassen konnte oder wo ich das Gefühl hatte Worte reichen nicht und fühlen sich vielleicht sogar falsch an. Ich habe mich mit verschiedenen Sinnesebenen beschäftigt, wo wir ohne Worte kommunizieren und anknüpfen können. 🍓und wie habt ihr das dann gemacht? bin neugierig geworden 🍓Oft habe ich das Gefühl, das Schreiben, wenn es über und nicht Teil einer Arbeit ist, wie eine versuchte Übersetzung ist, bei der viel verloren geht. Aber trotzdem ist es wichtig, weil wir Dinge meist durch Sprache verstehen wollen und Erklärungen und Einordnungen wichtig und gefordert sind. Oft sind Worte dann aber auch gut für mich um Gedanken “festzuhalten” , sie bekommen eine Art Wohung dadurch 🍓schön! worte als wohnung für gedanken, sehr poetisch🍓, in der ich und andere sie besuchen können. 🍓wow! noch besser! richtig schön, ich bin sehr gerührt <3 🍓 Der Promt erinnert mich an eine Arbeit die ich gemacht habe mit dem Titel “Ohne Worte” . da wollte ich etwas ausdrücken, was ich nicht in Worte fassen konnte oder wo ich das Gefühl hatte Worte reichen nicht und fühlen sich vielleicht sogar falsch an. Ich habe mich mit verschiedenen Sinnesebenen beschäftigt, wo wir ohne Worte kommunizieren und anknüpfen können. Oft habe ich das Gefühl, das Schreiben, wenn es über und nicht Teil einer Arbeit ist, wie eine versuchte Übersetzung 🍓was ist mit ergänzung statt übersetzung? wie würde das funktionieren?🍓ist, bei der viel verloren geht. Aber trotzdem ist es wichtig, weil wir Dinge meist durch Sprache verstehen wollen und Erklärungen und Einordnungen wichtig und gefordert sind. Oft sind Worte dann aber auch gut für mich um Gedanken “festzuhalten” , sie bekommen eine Art Wohung dadurch, in der ich und andere sie besuchen können irgendwie ist das, was ich geschrieben hab gar nicht ganz was die Aufgabe war, die Worte für meine Arbeit über die ich schreiben will fehlen etwas. sonst gäbe es auch nicht diese arbeit rightfind ich aber sehr passend dann :) fassen Gefühl Sinnesebenen anknüpfen Gedanken bekommen in Worten eine Art Wohung dadurch, in der ich und andere sie besuchen können Mir gefällt der der Gedanke Worte und schreiben auch als etwas Räumliches zu sehen. 🍓total! Ich finde, da kannst du richtig gut ansetzen🍓Wie etwas in das man rein gehen kann und wo man sich begegnen kann und durch Sprechen nimmt man Worte auch in den Mund.🍓++++🍓Sprache wird mit verschiedene Sinnesebenen durch das schreiben verknüpft. Ich frag mich ob verknüpft in für mich da das richtige W
gefällt mir+1 #3
#4 Flexibel, weich, formbar, zäh, teilweise klebrig . Material wird zerkaut und durch ziehen, wickeln, drehen weiter verformt um es an den Körper und in den Raum zu legen. Das Material ist entweder Kaugummi selbst oder wird auf ein neues Material mit dem es sich eine überschneidende Eigenschaft teilt, übertragen. gedanklich-haptisch Sinneswahrnehmungsebenden werden verbunden,

bomnarae

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#2 탁,트다닥,와악-하며 찢어지는 소리. 정지.또는 멈춤과 정반대로 움직인다. 시작과 끝이 있다. 그 안에서 나아간다. 정확한 방향은 없다. 앞이 어디일까? 그럼 뒤는 어디일까? 내 눈이 보는 방향이 앞인걸 누가알까? 움직이는 나와 시간 속에 곧장 휘발되어 버리는 흔적. 그리고 내 기억속에, 무의식에 몸움직으로 기록되는 흔적. 틈. 공기가 통하는, 조직적인. 촘촘한. 나는 사람일까? 공기일까? 형태가 있지만 덩어리로 존재할까 아님 부스러기로 존재할까? 선이 주체적인 힘을 가지고 움직인다면 나의 형태가 아마 그럴 것이다. 줄이 아닌 선. 선은 길게 뻗어있다. 구부러지기도 한다. 하지만 부러지지 않는다. 그래서 선에 힘이 연속되면 끊기지 않고 힘을 받는다. 하지만 힘이 짧게 작용하면 점이 되기도 한다. 점과 선과 면의 관계성. 틈과 빈틈은 어디에 있을까? Tak, trrr-dadak, und ein zerreißendes „waaak“ – ein Klang, der aufplatzt. 🍓sehr schönes bild!🍓Stillstand.gute bildliche sprache Oder doch eine Bewegung, die dem Anhalten völlig entgegengesetzt ist. Es gibt einen Anfang und ein Ende. Und darin gehe ich weiter. Eine klare Richtung gibt es nicht. Wo wäre vorne? Und wo wäre dann hinten? Wer könnte überhaupt wissen, dass die Richtung meiner Augen mein „Vorne“ sein soll? mag die überlegung, ansatz zum weiter drüber nachdenken? 🍓hier auch der hinweis darauf, wie meine kollegin über die bedeutung von ‘after’ nachdenkt. findest du hier in zeile 182-182 zwischen rosis text und kommentaren🍓Eine Spur, die sich in meinem bewegenden Selbst und in der Zeit sofort verflüchtigt. Und in meinem Gedächtnis, in meinem Unbewussten, hinterlassen die Bewegungen meines Körpers ihre Spuren. Spur. Spalt.toll Ein Raum, durch den die Luft zirkuliert, etwas Organisiertes. Dicht. Fein verwoben. 🍓schön! erinnert mich an das MATERIENLÜGENWAHRHEITSKNÄUEL bei merle und worte als räume für gedanken, in denen wir uns begegnen können von julia oder carola in zeile 885/886🍓 Bin ich ein Mensch? Oder Luft? Habe ich eine Form, und existiere ich als ein fester Block – oder doch als zerfallene Partikel? Wenn eine Linie eine eigene, spürbare Kraft hätte und sich selbst bewegt, würde meine Gestalt wohl so sein. Keine Schnur, sondern eine Linie. Die Linie erstreckt sich weit. Sie biegt sich. Sie bricht nicht. Wenn die Kraft in der Linie stetig fließt, trägt sie, ohne zu reißen. <3 Wenn die Kraft nur kurz wirkt, wird sie zu einem Punkt. Beziehung zwischen Punkt, Linie und Fläche. Wo aber sind die Ritzen, die Zwischenräume, die Lücken, die spürbaren Pausen?🍓 ja, wo sind sie? wenn ich an mensch oder luft denke, fällt es mir schwer lücken zu erkennen, weil es für mich ein bisschen nach alles oder nichts klingt. wo aber kannst du lücken, ritzen, zwischenräume pausen spüren?
Worin unterscheiden sich Schnur und Linie? #3
#4

julia

#1 das Kaugummi ist voller zucker und scheint in meinem Mund zu schmelzen, ich kaue und tippe, das kaugummi wird langsam fester und elasischer, es macht spass zu schmatzen und die geräusche in meinem Mund zu hören. Kleine Blasen gehen schon und jetzt auch eine größere. Durch die Luft verändert sich der Geschmack oder viellleicht auch War das abrupte Ende gewollt? ch bin im Bubbleteil des kaugummi kauens angekommen. das kauen annimiert hektischer zu schreiben, aber wenn ich eine Blase forme ist es wie eine kurzes Innehalten. jetzt lagsamer und konzentrierter füge ich das Aufgeblasene wieder zu etwas festeren zusammen und werde ruhiger konzentrierter. Das zarte, flüchtige der Blasen, der Moment bis sie platzen baut eine Spannung auf die wie eine kurze Pause ist. Spannend, wie ich beim Lesen schneller werde ab dem Wort “hektischer” und langsamer beim “konzentrierter”, hier wirst du auch ausschweifender und präziser – schön! das Kaugummi ist voller zucker und scheint in meinem Mund zu schmelzen , ich kaue und tippe, das kuagummi wird langsam fester und elasischer , es macht spass zu schmatzen und die geräusche in meinem Mund zu hören. Kleine Blasen gehen schon und jetzt auch eine größere. Durch die Luft verändert sich der Geschmack oder viellleicht auch. Ich bin im Bubbleteil des kaugummi kauens angekommen. das kauen annimiert hektischer zu schreiben, aber wenn ich eine Blase forme ist es wie eine kurzes Innehalten. jetzt lagsamer und konzentrierter füge ich das Aufgeblasene wieder zu etwas festeren zusammen und werde ruhiger konzentrierter. Das zarte, flüchtige der Blasen, der Moment bis sie platzen baut eine Spannung auf die wie eine kurze Pause ist. 8 zucker (=)() schmelzen (________) kaue und tippe o0**’’’%schmatzen%%oBlaseO0o0_ Innehalten. ( )§..o_%§%. lagsamer und konzentrierter füge o.o…o………..8zusammen ( )Das zarte, flüchtige()platzen._._._._.Spannung._._.*_8 ist ton trockener als kaugummi ? wenn der ton im Handschuh ist ist er so steril, der körper muss sich nicht mit dem Material verbinden. also eine indirekte berührung in der das Material trotzdem geformt werden kann. Kaugummi kauen geht nicht steril oder ? in dem man mit dem eigenen speichel das Kaugummi “aktiviert”? wird man teil vom Kaugummi? also ist es eine Verbingung die man eigehen muss, wenn man Kaugummi erleben will ?
interressanter gedanke🍓+1 ‘kaugummi aktivieren’ macht es auch so eigenständig, als hätte es ein eigenleben, das zu erfahren möchtest🍓 #2
#3 Bildschirm Tastatur Sessel geflochtener Tisch Granatapfel surrender Kühlschrank tropfender Wasserhahn klackender Tastatur Fingernägel auf der Tastatur Touchpad Tasten der Tastatur geflochtener Tisch Sauerteig und abgestandener Zigarettenrauch zitronige Note der Spezi die ich vorhin getrunken habe Die Schale ist glatt, wird aber schon spürbar rauer, sie verliert die Feuchtigkeit. Ich durchbohre sie mit meinem Fingernagel. Dann kann ich ein Stück heraustrennen, ein paar der kalten, blutroten Kerne hängen noch in ihrem Bett aus der glatten Haut die sie voneinander und von der Schale trennt. Ein sehr kleiner, kalter, klebriger tropfen ein trauriger tropfen, gute beschreibung spritzt mir ins Gesicht, ich habe einen Kern erwischt. Riecht erdig frisch, widme mich den kleinen Kernen, zupfe sie einzeln behutsam ab, meine Finger werden klebrig. beiße auf einen Kern, süß! Es knirscht in meinem Mund als ich das Innere, vom Fruchtfleisch umhüllt Kernchen mit meinen Zähnen zermalemags, wie brutal das klingt+1

Die Schale ist glatt, wird aber schon spürbar rauer, sie verliert die Feuchtigkeit. An manchen Stellen kann man schon kleine, ausgetrocknete Dellen ertasten und sehen. Ich durchbohre die Schale an einer noch nachgiebigen Stelle mit meinem Fingernagel. Dann kann ich ein Stück heraustrennen, ein paar der kalten, blutroten Kerne hängen noch in ihrem Bett aus der glatten, etwas widerspenstigen Haut die sie voneinander und von der Schale trennt. Tolle Beschreibung Ein sehr kleiner, kalter, klebriger tropfen spritzt mir ins Gesicht, ich habe einen Kern erwischt. Riecht erdig und frisch. Ich widme mich den kleinen Kernen, zupfe sie einzeln behutsam ab, meine Finger werden klebrig. Egal wie vorsichtig ich sie aus ihrer eingewachsenen Position entferne, meine Finger und Handflächen werden immer klebriger und der rote Saft füllt die Poren meiner Haut. Ich nehme einen Kern in den Mund, die Oberfläche ist spiegelglatt und scheint sehr stabil zu sein. Wie Glas. Es schmeckt süß und ein bisschen sauer. Es knirscht in meinem Mund als ich das Innere, vom Fruchtfleisch umhüllte Kernchen mit meinen Zähnen zermale. Kurze Geschmacksexplosion. gab es den text oben zuerst oder diese version? hier sehr haptisch Ich sehe dem Knäuel schon an, ob es unbenutzt ist oder das Garn schon einmal neu gewickelt wurde. Kräuselt sich der Faden, war es vermutlich schonmal ein Pullover. 🍓das klingt schon ein bisschen wie in einer familienähnlichen/vertrauten Beziehung/als würde man sich sehr gut kennen: ‘als er reinkam, konnte ich es ihm schon direkt ansehen: ein bisschen zerkräuselt und zu locker gewickelt, er hat heute schon viel geleistet…’ 🍓 Während die verschiedenen dicken Garne dann während des Häkelns durch meine Finger gleitet spüre ich die unterschiedlichen Materialien und Beschaffenheiten. Wolle, Seide, Baumwolle, veredelt oder nicht. Lockeres, dickes Garn aus Schurwolle, dünnes, aber haariges Mohair. Von Masche zu Masche wird aus dem Faden, der Linie, eine Fläche, fast wie Malerei. Wird aus der Fläche eine Form, ein Objekt, das sich der Größe meines Körpers mit jeder Masche mehr anpasst. 🍓sehr schön! wie die wohnung für gedanken, in denen wir uns begegnen können. ich hoffe, das war von dir!!! daraus kannst du nämlich auch eine richtig gute text-und textil-aufgabe machen;)🍓Wie löst es sich dann wieder von der Malerei zum Objekt, oder bleibt die Malerei bestehen? Bald ist es größer als ich, wächst über mich hinaus, hüllt mich ein, umgibt mich. 🍓lädst du auch andere ein? ist da genug platz für mehrere?🍓 Ich entwickle es weiter, wir entwicken uns weiter. 🍓oder braucht ihr erstmal raum für eure beziehung?🍓Sind verbunden durch die Maschen, durch die Garne, die mir eine Geschichte erzählen während sie durch meine Finger gleiten. Der Faden reißt. Ich knote neu an, da es niemals enden wird Vllt zufällig, aber mag’s, dass hier kein Punkt gesetzt wurde.🍓vielleicht hilft es, dir klar zu machen, welche beziehungen hier material(textil), geschichte, sprache(text) und öffentlichkeit/veröffentlichung und privates/person/künstlerin haben🍓 Von außen gehalten, in einer robusten Schale gefangen, werden die einzelnen Zellen aneinander gepresst, wachsen in diese Form hinein, passen sich an. Viele kleine Anteile müssen geschützt werden, damit sie nicht austrocknen, einreißen, zerstört werden, wachsen miteinander, ineinander, sind miteinander verwachsen. auf engstem Raum geborgen und stabilisiert. Reißt die Schale, bekommt man viele fragile Diamanten zu Gesicht.
#4 zoom4 Die Häkelnadel ist kalt, sie nimmt die nass-feuchte Kälte, die Umgebungstemperatur, schnell an. Das Garn ist weich, strahlt Wärme aus. In meiner rechten Hand liegt die kalte Nadel, deren Temperatur sich langsam der meines Körpers anpasst. schöne beobachtung :)Durch die linke Hand gleitet das Garn. Zweimal um den Zeigefinger gewickelt, unter Mittel- und Ringfinger hindurch, über den kleinen Finger. Ich beginne eine Masche an die nächste zu setzen und spüre, wie das dünne, flauschige, weiche Garn an meinen Fingern entlang fließt. Mohair. Weich, dünn, haarig. Eine dünne Linie die zu einer lichten Fläche wird, je mehr der lockeren Maschen ich aneinander mache. Das Garn hat einen Farbverlauf die die Textile Fläche wie eine Malerei wirken lässt. Verändere ich die Größe und Festigkeit der Maschen, verändert sich die Fläche, wird zu einer Form. Eine dreidimensionale Malerei, die Wärme spenden kann. Grau wird zu beige, wird zu weiß, wird zu grau. Die Beschaffenheit des Garns und die Art der Maschen bestimmen den Duktus. Erlebbar, die Handarbeit, Beobachten des Entstehungsprozesses, beieinflussen und beeinflusst werden. Kontrolle halten und abgeben. Lichtdurchlässig und luftig, aber warm. Formgebend und veränderbar. Folgt einem Muster, wächst darüber hinaus. Traditionen werden weitergeführt und durchbrochen. Ambivalenzen wechseln sich ab, werden vereint. Die Handarbeit spielt eine Rolle. Schafft einen Bezug zwischen mir und dem Material und anderen. Verschiedene Garne reihen sich aneinander, Garnreste von vier Generationen. Meine Familie, die mütterliche Linie. Gewöhnlich schaffen wir Gebrauchsgegenstände, die uns schützen, Wärme spenden. Die Möglichkeit schaffen uns auszudrücken und einzuhüllen. Ich ändere die Perspektive, die Form, den Nutzen. Der Ursprung ist weiter sichtbar, irgendwie noch da und trotzdem weg und überholt. Die Größe, die Form, die Betrachtung verändern sich. Alles zuvor dagewesene bleibt, wird in Frage gestellt und wirft die Fragen zurück. Man sieht dem Endprodukt, der Skulptur, die Arbeit an, ordnet sie neu an. Wie ein Fragment des Lebens zur Betrachtung in einem Raum. Flexibilität. Ich setze mir die Skulptur auf den Kopf, werde tragender Teil des Ganzen. Ich umarme sie und hülle mich ein. Wir kuscheln. Dann hängt sie von der Decke, ist befestigt am Boden. Ich betrachte sie von außen. Kann sie anfassen aber nicht greifen.


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Session #5 Reviewing
text and textile WS 2025/26

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Typefoundries: Velvetyne, Public Domain

  1. Januar 2026